Within Temptation - An Acoustic Night At The Theatre - Cover
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Within Temptation An Acoustic Night At The Theatre


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 55 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

„An Acoustic Night At The Theatre” dokumentiert die ausverkaufte Theater-Tournee des vergangenen Jahres.

Withing Temptation lassen mit „An Acoustic Night At The Theatre” tatsächlich ein Live-Album auf ein Live-Album folgen. Das entspricht schon irgendwie einer etwas merkwürdigen Veröffentlichungspolitik. Denn zuletzt brachten die Holländer das Doppel-Live-Album plus DVD „Black Symphony“ (09/2008) unters Volk, womit seit dem letzen Studioalbum „The Heart Of Everything“ (03/2007) inzwischen 2½ Jahre vergangen sind. Bedenkt man weiterhin, dass auch das vorletzte Studioalbum nachträglich mit einer Live-DVD („The Silent Force Tour“, 11/2005) verarztet wurde, wird es allmählich etwas viel mit den konservierten Live-Darbietungen der Gothic Metaller.

„An Acoustic Night At The Theatre” dokumentiert (vorerst nur auf CD, eine DVD ist für 2010 in Planung) die ausverkaufte Theater-Tournee des vergangenen Jahres, auf der Within Temptation ihren bekanntesten Songs neue, leicht abgespeckte Soundgewänder spendierten. Doch wer jetzt an MTV Unplugged und Co. denkt, ist schief gewickelt. Denn auch wenn die sechs Holländer um Frontfrau Sharon den Adel vermehrt auf akustische Instrumente setzten und sich von Streichern begleiten lassen, ist das Ergebnis immer noch wuchtig und den bombastischen Grundstrukturen ihrer Kompositionen geschuldet. Das bedeutet aber nicht, dass die akustische Version von Within Temptation nicht funktionieren würde.

Mit zum Teil leicht veränderten Arrangements und einer geschmackvollen Streicherunterstützung klingen selbst Songs wie „Caged“ oder „Stand my ground“ so, als wären sie von Anfang an als akustische Versionen geplant gewesen. Mit Gothic Metal hat das freilich nichts mehr zu tun, aber auch damit lässt sich klarkommen, zumal auch dieses Live-Album wieder hochkarätige Gäste zu bieten hat. So stehen wie schon auf „Black Symphony“ Ex-„The Gathering“-Sängerin Anneke van Giersbergen („Somewhere“) sowie „Life Of Agony“-Sänger Keith Caputo („What have you done“) zur Verfügung. Und mit dem eher unbekannten englischen Singer/Songwriter Chris Jones als Duettpartner wurde mit dem äußerst eingängigen „Utopia“ sogar noch ein neuer Bonus-Studiosong eingesungen. Rein inhaltlich gibt es also nichts zu meckern. Ein neues Studioalbum wäre im nächsten Jahr aber deutlich angebrachter als eine nachgeschobene DVD-Auswertung von „An Acoustic Night At The Theatre”.

Anspieltipps:

  • Pale
  • Frozen
  • Memories
  • All I need
  • Stand my ground

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