The Killers - Live At The Royal Albert Hall - Cover
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The Killers Live At The Royal Albert Hall


  • Label: Island/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 78 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit ihrem zweiten Album „Sam’s Town“ (09/2006) haben The Killers aus Las Vegas den weltweiten Durchbruch geschafft und mit „Day & Age” (11/2008) eindrucksvoll gefestigt. Das lag vor allem an dem Chart-Dauerbrenner „Human“, der mit patentiertem Gaga-Text („Are we human? Or are we dancer? My sign is vital. My hands are cold. And I'm on my knees. Looking for the answer. Are we human? Or are we dancer?”) wirklich jeden zum Mitsingen zwang und den Stadionrock wieder gesellschaftsfähig machte.

Mit inzwischen weit über 13 Millionen verkauften Tonträgern sind The Killers natürlich nicht mehr die Indie-Rockband der Anfangstage, sondern punktgenau in der ersten Etage der Popmusik und damit im Mainstream angekommen. Und dort ist es üblich, für das Weihnachtsgeschäft irgendein neues Produkt am Start zu haben, sei es eine „Best Of“-CD, ein Live-Album bzw. eine Live-DVD oder ein Box-Set. Im Fall der Killers wird mit „Live At The Royal Albert Hall“ ein CD+DVD-Set veröffentlicht, das eindrucksvoll deutlich macht, dass diese Band inzwischen eine mächtige Hit-Sammlung geschrieben hat, mit der sich die Massen begeistern lassen.

Während die CD mit 17 Songs auskommen muss, um die maximale Kapazität von 80 Minuten nicht zu sprengen, trumpft die DVD richtig auf. Sie enthält nicht nur den kompletten Zusammenschnitt der beiden Konzerte am 5. und 6. Juli 2009 in der altehrwürdigen Londoner Royal Albert Hall, sondern auch noch eine Dokumentation mit aktuellen Interviews sowie Bonus-Live-Material, das die Killers auf den großen Festivals dieser Welt zeigt. Dadurch werden die Dimensionen, in denen sich die Herren Brandon Flowers, Mark Stoermer, Ronnie Vanucci Jr. und Dave Keuning mittlerweile befinden, noch deutlicher.

Man kann es drehen und wenden wie man will: The Killers reihen mühelos Hit an Hit, auch wenn diese in der Summe vielleicht etwas gleichförmig klingen und erfüllen damit die Anforderungen an einen Major-Popact par excellence. Die Indie-Fan wird sich dabei vermutlich mit Grausen abwenden, aber wer zwischen Bon Jovi und Coldplay noch ein Plätzchen frei hat, bekommt mit den Killers mehr als einen Lückenbüßer geboten.

Anspieltipps:

  • Human
  • Read my mind
  • Mr. Brightsight
  • This is your life
  • The world we live in
  • Smile like you mean it
  • Bling (confessions of a king)

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