Six Feet Under - Graveyard Classics 3 - Cover
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Six Feet Under Graveyard Classics 3


  • Label: Metal Blade/Sony Music
  • Laufzeit: 46 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Im Rahmen ihrer „Graveyard Classics“-Reihe nehmen sich die amerikanischen Death Metaller von Six Feet Under um Mastermind Chris Barnes (42) inzwischen zum dritten Mal fremde Songs vor, um sie in das für Six Feet Under typische Klangbild zu transportieren. Beim ersten Mal, vor genau zehn Jahren, war die Idee zwar auch nicht neu, das Ergebnis klang allerdings ziemlich cool und hatte jede Menge Kultpotenzial.

Damals wurden u.a. Stücke von Black Sabbath, Deep Purple, AC/DC, Jimi Hendrix und den Scorpions gecovert, was eine abwechslungsreiche Mischung ergab. Der zweite Aufguss, im Jahr 2004 veröffentlicht, präsentierte dann eine komplette Neueinspielung von AC/DCs „Back In Black“-Albums, was sich nach vielen Meinungen uninspiriert und entsprechend überflüssig anhörte. Jetzt wagen Chris Barnes und Co. das Experiment zum dritten Mal und kehren dabei quasi zu den Wurzeln der Idee zurück, indem sie 10 Songs quer durch den Metal- und Hardrock-Kosmos covern.

„Getroffen“ hat es diesmal u.a. Songs von Van Halen, Prong, Metallica, Twisted Sister, Bachman Turner Overdrive und den Ramones, die Mr. Barnes in unnachahmlicher Manier ins Mikro grunzt. Dazu mahlen tiefer gestimmte Death’n’Roll-Gitarren, die wie immer bei den „Graveyard Classics“ dicht am Original bleiben, aber dennoch das zähe SFU-Riffing nicht vermissen lassen. Gleichwohl: Das Überraschende und der Witz der ersten „Graveyard Classics“ tritt heuer nicht mehr zutage. Handwerklich lässt sich den Jungs zwar absolut kein Vorwurf machen, doch der Reitz der nachgespielten Tracks ist nach zehn Jahren „Graveyard Classics“ schlicht und einfach verflogen und nicht mit dem Erlebnis eines Studioalbums mit eigenen, neuen und frischen Tracks vergleichbar.

Anspieltipps:

  • Not fragile
  • Psychotherapy
  • Pounding metal
  • A dangerous meetig
  • The frayed ends of sanity

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