The Mojo Gurus - Let´s Get Lit With... - Cover
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The Mojo Gurus Let´s Get Lit With...


  • Label: True North/ALIVE
  • Laufzeit: 48 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Kevin Steele aus Florida ist der Bandleader der Mojo Gurus. In den 80ern hatte er die Glam-Rock-Band Roxx Gang ins Leben gerufen, die eine Zeit lang beim Major Label Virgin unter Vertrag war. Ende der 90er startete er dann mit den Mojo Gurus durch, die 1999 ihr titelloses Debüt veröffentlichten. Es folgten „Drinkin’ TNT And Smokin’ Dynamite“ (2000), „Hot Damn!“ (2003) und „Shakin’ In The Barn” (2005).

Aktuell erscheint nun das Album “Let’s Get Lit With…“ beim kanadischen Label True North, das sich auch um den Backkatalog der Band kümmert, sprich: es stehen Rereleases an. Die Mojo Gurus sind mit Haut und Haaren Rock’n’Roll. Die Einflüsse aus Rockabilly, Roots-, Boogie-, Swamp-, Hard-, Country- und Southern-Rock mixt die Vierer-Bande zu einem heißen Gebräu. Mark Busto (Drums) und Vinnie Granese (Bass, Vocals) sorgen für ein erdig-wuchtiges Fundament, auf dem Doc Lovett (Guitar, Vocals) und Kevin Steele (Lead Vocals, Harmonica) die Spielarten des Rock’n’Roll variieren. Wichtige Beiträge liefern auch einige Gastmusiker, die mit Keyboards, Fiddle, Banjo, Mandoline, Pedal Steel und Saxophon das Klangbild der Gurus vervollständigen.

Das Album startet mit dem Titelsong, einem beschwingten Country-Rock-Song, um dann mit „I Can’t Stand To Hear That Sound Again“ den ersten melodischen Hardrock-Boogie zu spielen. Mit diesen und oben genannten Spielarten reiten die Mojo Gurus dann 13 Songs lang weiter und verbreiten damit gute Laune. Dies dürfte sowohl via Konserve als auch auf der Bühne in der guten alten Musikkneipe funktionieren. Gerade live dürften die Mojo Gurus gern gesehene Gäste als Stimmungsmacher sein. Rock’n’Roll zum Mitschunkeln, Headbangen, Tanzen und Mitsingen.

Unterm Strich ist das Ganze guter, handgemachter Classic Rock, der durchaus seine Funktion hat, dabei keinem richtig wehtut, aber auch nichts wirklich Inspirierendes ausstrahlt. Eignet sich aber bestens zum Nebenbeihören, um alltäglich Dinge wie Abstauben, Kochen oder Geschirr spülen zu verrichten. Wer gerne simplen, handwerklich gut gespielten Rock mag, dem sei – neben dem aktuellen Album – noch das teuflische „Hot Damn!“ aus dem Backkatalog anempfohlen.

Anspieltipps:

  • Let’s Get Lit
  • (Just A) Couple Of Kicks
  • Words From An Angel

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