James Hill & Anne Davison - True Love Don´t Weep - Cover
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James Hill & Anne Davison True Love Don´t Weep


  • Label: True North/ALIVE
  • Laufzeit: 55 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

James Hill spielt die Ukulele in allen Variationen und Größen. Für das Album “True Love Don’t Weep“ hat er sich mit der Cellistin Anne Davison zusammengetan. Auf 12 Songs singen die beiden gemeinsam und werden von einigen Gastmusikern begleitet, die mit Banjo, Bouzouki, Fiddle, Harmonika, Klarinette, Trompete und Posaune Akzente setzen.

Was dabei herauskommt ist Country Musik in vielerlei Facetten. Der Opener „Ev’ry Night“ (ein Traditional) ist ein herzerwärmendes Stück mit den schönen Harmoniestimmen des Duos und berührenden Ukulele Slides. „One More Lie To Love“ ist munterer Bluegrass, dem „Oh! Susanna“ folgt. Aus dem Klassiker machen sie einen nachdenklichen Song, der wieder die Stimmen der Beiden und die Ukulele Slides in den Mittelpunkt rückt. Nach den Instrumentals „Ode To A Frozen Boot“ und „Sakura, Sakura“ gehen sie auf „Travelin’ On“ in die Vollen, was die Instrumentierung betrifft. Ein Western Swing Song mit feiner Gospelnote.

Das Duo kann auch den Blues, hier als „Obedience Blues“ vorgetragen. Mit „Because“ folgt ein im Ragtime verankerter Song, der natürlich wieder die weiblich-männlichen Stimmen in Harmonie schwelgen lässt. Dem Bluegrass Instrumental „Richard’s Reel“ folgt das Traditional “Molly Brannigan” als Western Swing. Zum Finale spielen sie „Duke’s Alley Rag“ als Instrumental, um dann mit dem „New York Strum“ das Album gut gelaunt abzuschließen.

James Hill & Anne Davison haben mit „True Love Don’t Weep“ ein unspektakuläres Album aufgenommen, das vom Spiel mit den Genres und den wunderbar harmonierenden Stimmen lebt. Country, Bluegrass, Western Swing, Blues, Gospel und Ragtime werden verknüpft und dürften Freunden der handgemachten Musik gefallen.

Anspieltipps:

  • Ev’ry Night
  • Travelin’ On
  • Obedience Blues
  • New York Strum

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