Dash Berlin - The New Daylight - Cover
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Dash Berlin The New Daylight


  • Label: Armada/Rough Trade
  • Laufzeit: 74 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Ende der 90er Jahre zeichneten die drei niederländischen Produzenten Jeffrey Sutorius, Eelke Kalberg und Sebastiaan Molijn für die Dance-Popgruppe Alice Deejay und die Eurodance-Combo Vengaboys verantwortlich. Nun widmen sie sich dem Trance, also Techno und Dance vermischt und nennen sich Dash Berlin. Mit Emma Hewitt holten sie neben anderen sehr unbekannten Vocalisten eine junge australische Sängerin und Songwriterin ins Boot, die eben besonders im Bereich Trance tätig war: Der einzige Song mit ihr nennt sich „Waiting“ und besitzt diese Radiotauglichkeit, die Dash Berlin von anderen Projekten im Genre unterscheidet: Der stampfende Beat begegnet einer ausdrucksstarken Stimme und vor allem der Refrain bleibt einfach länger hängen und dürfte auf der Club-Tanzfläche für neue Fans sorgen.

Die erste Singleauskopplung, die schon 2007 erschien, ist der Opener „Till the sky falls down“ und da singt Sängerin Vera, die wohl nur Insider kennen dürften. Dieser Song vereint wieder die charttauglichen Attribute auf sich: Ein eingängiger Beat im Trance-Rhythmus und die klare weibliche Stimme vereinen sich zu einem entspannenden Hörerlebnis, welches mit seinem Klangteppich durchaus dem Ohr schmeichelt. Leider können nicht alle Sängerinnen und Sänger, die Dash Berlin zum Vocal-Trance eingeladen haben, so richtig überzeugen, vor allem die einschläfernde Stimme in „To Be The One (Feat. Idaho)“ veranlasst zum ganz schnellen Umschalten, das ist einfach nur langweilig gesungen.

Der Schluss-und Titeltrack „The New Daylight“ kommt ganz instrumental daher und schwelgt über fünf Minuten in Trancebeats, das gefällt dann nur den Hardcore-Fans. Überhaupt fällt eher negativ auf, dass fast alle Tracks lang gezogen werden, unter fünf Minuten ist nur ein einziger, das hilft nicht gerade um auch Trancemusik-Hör-Neulinge nachhaltig zu begeistern. Es bleibt also dabei, dass auf Albumlänge Trancemusik doch etwas ermüdend wirkt, denn eine gewisse Gleichförmigkeit ist nun einmal Programm. Wer aber Dance-Pop oder House mag, welches es in die Charts schafft, liegt bei den drei Holländer wohl richtig, denn sie gehören zu den besseren im Genre Trance.

Anspieltipps:

  • Till The Sky Falls Down
  • Waiting (Feat. Emma Hewitt)

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