Tim McMillan - 2.13 - Cover
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Tim McMillan 2.13


  • Label: T3 Records/ALIVE
  • Laufzeit: 42 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Der aus Melbourne, Australien stammende Tim McMillan liefert mit „2.13“ den Nachfolger seines Debütalbums „Afterparty“ (08/2007) ab. Darauf gibt es wie schon auf dem Erstling weitgehend akustische Instrumentalmusik mit Einflüssen aus Rock, Pop und Folk zu hören. Doch weil das, was McMillan auf seiner Gitarre anstellt, angeblich in keine Genre-Schublade passt, hat er persönlich eine erfunden und diese „Goblincore“ getauft.

Das ist natürlich ausgemachter Unfug, aber so hat die Presse wenigstens etwas zu berichten. Denn im Radio oder Musikfernsehen werden die Songs des Australiers kaum eine Rolle spielen. Diesen Platz nehmen weiterhin Kollegen wie Newton Faulkner oder das John Butler Trio ein. Tim McMillan gibt sich dagegen als musikalischer Eigenbrötler alle Mühe mit diffizilen Kompositionen, die seine Fingerfertigkeit an der Gitarre unter Beweis stellen und im Prinzip ohne Gesang auskommen.

Wird doch einmal gesungen, dann in Form von mehrstimmigen, wie die Presse-Info verlauten lässt, „geisterhaften“ Esoterik-Mantras. All das zusammen ergibt eine ziemliche spezielle Mischung, die in erster Linie für Gitarrenpuristen interessant sein dürfte. Für Otto Normalhörer dürfte „2.13“ dagegen wohl zu progressiv, spinnert und nicht fesselnd genug sein.

Anspieltipps:

  • X
  • X-1
  • Bones
  • Japan
  • Blackout

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