Blaze Bayley - Promise And Terror - Cover
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Blaze Bayley Promise And Terror


  • Label: Plastic Head/SOULFOOD
  • Laufzeit: 53 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Endlich scheint es wieder aufwärts zu gehen mit dem Ex-Iron-Maiden Sänger, dessen Solokarriere nie so recht in Schwung kommen wollte. Dass bereits jetzt, erst eineinhalb Jahre nach dem letzten Output „The Man That Would Not Die“ eine neue Scheibe in den Läden steht, ist wohl nicht zuletzt auch dem neuen Management zuzuschreiben, das die Band, die nun unter dem vollständigen Namen des Sängers auftritt, noch einmal zu Höchstleistungen antreibt.

Tatsächlich ist der neue Antrieb um Blaze und seine Mannen auf dem neuen Album fast allgegenwärtig. „Promise And Terror“ eröffnet mit einem mächtigen Paukenschlag. „Watching The Night Sky“ gibt die Marschrichtung vor: die Songs sprühen von Energie und auch Blaze Bayley setzte seine Stimme selten zuvor so variabel und souverän ein, wie diesmal. Endlich klappt es auch in den höheren Lagen reibungslos, was vor allem dem Refrain des leicht an Iron Maiden erinnernden Openers entgegen kommt.

Auch bei den anderen Songs geht es diesmal fast immer voll auf die zwölf: so kommen die meisten Titel von „Madness And Sorrow“ über „Faceless“ bis zu „The Trace Of The Things That Have No Words“ mit kräftigem Doublebass-Geballer daher, während „God Of Speed“ ironischerweise eher Midtempo-ausgerichtet ist. Gelungene Abwechslung von all dem Geschrammel bieten das halb-akustische „Surrounded By Sadness“ und die Halbballade „Letting Go Of The World“. Im Gegensatz zur Power-Metal-Konkurrenz kommt Blaze Bayley dabei fast ohne Pop-Anbiederung aus.

Auf „Promise And Terror“ wird Harte-Kerle-Metal zelebriert: alle Refrains, die sich aus Versehen im Ohr festsetzen könnten, wurden anscheinend schon im Vorfeld eliminiert. Darüber hinaus: wirklich eingängig wird es auf dieser Platte nie. Das wird Fans des Sängers nicht abschrecken, alles in allem ist „Promise And Terror“ aber keine leichte Kost und wird Schwierigkeiten haben, neues Publikum zu erreichen. Eine gute Platte also, allerdings nur für eine sehr kleine Zielgruppe.

Anspieltipps:

  • Watching The Night Sky
  • Surrounded By Sadness

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