Maria Markesini - Kosmo - Cover
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Maria Markesini Kosmo


  • Label: Etcetera/Codaex
  • Laufzeit: 66 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Eine Griechin in Holland - Ihr Name klingt italienisch, ihre Optik verkörpert eher einen nordischen Typus, sie ist in Griechenland geboren, lebt in den Niederlanden und widmet sich dem Jazz an der Seite des Kameruner Ausnahmebassisten Richard Bona und dem blinden Pianisten Bert van der Brink. Frisch gepresst liegt nun das zweite Werk mit dem Titel „Kosmo“ vor. Eine Melange aus Griechischer Volksmusik, Jazz, Chanson und Pop, mal in der Muttersprache gesungen, mal in Englisch, mal in Französisch. Eine völlig natürlich, ungekünstelte, warmherzige und seelenvolle Produktion. Eine Handvoll Jazz, von großer Leidenschaft und kreativer Freiheit gezeichnet.

Ein vielversprechender zweiter Anlauf, den da Maria Markesini dem Hörer zu Füßen legt. Mit „Kosmo“ sollte doch der Sprung über niederländische Grenzen in die Jazzclubs deutscher Städte gelingen. Im Duett an der Seite des weit über die Grenzen der Niederlande bereits bekanntem Pianisten Bert van den Brink – er spielte bereits mit Chat Baker, Gino Vannelli, Dee Dee Bridgewater, Lee Konitz, Nat Adderley, Toots Thielemans und vielen weiteren mehr, gastierte sie in den letzten Monaten häufig in niederländischen Clubs. Dort bereits in der Jazzszene eine Größe erwartet man nun auch in deutschen Landen ein Aufmerksamkeitszeichen zu setzen.

„Kosmo“ hat da absolut das Zeug zu. Alleine schon Richard Bona an der Seite vermelden zu dürfen ist ein Garant für die nötige Achtung. Und er legt nicht nur Akzente durch sein perfekt harmoniesüchtiges Bassspiel, auch mit seinem Gesang, besonders im Duett mit Maria Markesini „Na Vro Ekeinon“ überzeugt Bona auf ganzer Linie. Vielversprechend aber auch die weiteren Stücke auf „Kosmo“. Traditionell griechisches Liedgut mit „Fragosyriani“, Französisches mit dem Klassiker „C´est si bon“, und Coverstücke von Fischer & Carey „You´ve Changed“, von Ennio Morricone „Cinema Paradiso“, Martin & Leonard „Why Did I Choose You“, von Legrand & Bergman „You Must Believe In Spring“ und einige weitere Songs mehr. Eine farbenfrohe, bunte Mischung Jazz gefärbter Kombinationen unterschiedlichster Couleur, mal auch mit Akkordeonunterstützung oder Support durch die Ud – eine bundlose Knicklaute. Weltoffene Musik die mediterrane Stimmungen versprüht.

Anspieltipps:

  • Na Vro Ekeinon
  • A Day At The Races
  • You´ve Changed
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