AC/DC - Soundtrack: Iron Man 2 - Cover
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AC/DC Soundtrack: Iron Man 2


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 63 Minuten
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8.5/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Das einzige Problem, mit welchem sich das Album herumschlägt, ist jenes, aller Best-Of-Alben.

2008 war Zeit für die Wiederauferstehung der Altrocker von AC/DC. Die Macher von Klassikern wie „Highway To Hell“, „Back In Black“ und natürlich „T.N.T.“, sowie vielen weiteren Prachtsongs, meldeten sich mit „Black Ice“ zurück und gewannen alte, wie auch neue Fanherzen für sich. Ein nicht gerade kleines Publikum wurde vom AC/DC-Fieber aber gar nicht über das neue Album entfacht, sondern über eine der grandiosen, schauspielerischen Leistungen von Robert Downey Jr., welcher als Iron Man zu dem ein oder anderen Kracher der Band die Fetzen fliegen ließ. Obwohl bekanntlich Black Sabbath den ultimativen Iron-Man-Track bereithält, hat AC/DC bei den Filmemachern wohl den größten Eindruck hinterlassen. Anders ist dieses AC/DC-Best-Of-Album mit dem schlichten Titel „Iron Man 2“ nicht zu erklären.

Allen Kinofilmfans sind die Schnipsel aus „Shoot To Thrill“ wohl bekannt. Zu der coolen Rockhymne werden die Tage im Kalender schon weg gestrichen, bis der 6. Mai endlich Gegenwart ist. Überhaupt muss man zu der Liedauswahl nicht viel sagen. Was kann man denn auch schon Neues erzählen? Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten mogeln sich die meisten der Tracks in die Gehörgänge der Menschen und wollen einfach nicht verschwinden. Der Tag, an welchem ein „T.N.T.“ in Vergessenheit gerät, liegt in ungewisser Ferne und so geht es auch dem Großteil der restlichen Tracks.

Das einzige Problem, mit welchem sich das Album herumschlägt, ist jenes, aller Best-Of-Alben. Irgendjemand wird den ein oder anderen Song vermissen („(You Gotta) Fight For Your Right (To Party!)” ist offenkundig eines dieser Lieder). Die Liste ist bei einer Band wie AC/DC wahrscheinlich unendlich und da das Album auch nur 63 Minuten von möglichen 80 ausbeutet, runzelt man kurz verärgert die Stirn. Letztendlich entscheidet der Film jedoch mit über die Trackauswahl und wenn einige Lieder nicht passen und andere wieder wie die Faust aufs Auge (dass „War Machine“ auf dem OST landet, dürfte keine Überraschung sein), muss man sich damit abfinden. Dieser, die Auswahl einschränkende Fakt, ist aber auch das einzige Manko an einer schönen Tracksammlung, für alle, die erst jetzt vom Hard-Rock-Fieber der Marke mit Schrägstrich in der Mitte ergriffen werden.

Anspieltipps:

  • Shoot To Thrill
  • Back In Black
  • T.N.T.

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