Christopher Lee - Charlemagne: By The Sword And The Cross - Cover
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Christopher Lee Charlemagne: By The Sword And The Cross


  • Label: Cadiz Music/SOULFOOD
  • Laufzeit: 62 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Wuchtige Orchesterklänge, gemischt mit dezenten Heavy-Metal-Sounds und Spoken-Word-Parts.

Den britischen Schauspieler Sir Christopher Lee (88) kennen Kinofans seit Ende der 40 Jahre aus zahlreichen großen Filmen. Seine Paraderolle ist die des in neun Filmen verkörperten Graf Dracula, er spielte aber auch in Blockbustern wie „James Bond: Der Mann mit dem goldenen Colt“, als Zauberer Saruman in der „Herr der Ringe“-Trilogie sowie als Sith-Lord Count Dooku in den „Star Wars“-Episoden II und III mit. Zu Lees künstlerischen Ausbildung zählt auch die eines Opernsängers, was den Londoner immer wieder zu Abstechern in das Musikfach führt.

In der letzten Zeit wirkte Christopher Lee mit seiner markanten Stimme als Erzähler auf verschiedenen Werken der italienischen Power-Metal-Band Rhapsody Of Fire mit, zuletzt auf dem im April 2010 veröffentlichten Album „The Frozen Tears Of Angels“. In eine ähnliche Kerbe schlägt nun das Soloprojekt „Charlemagne (By The Sword And The Cross)“ des 88-Jährigen. Mit diesem Werk erzählt Christopher Lee inspiriert vom Lebensweg seiner Vorfahren die Geschichte des römischen Kaisers Karl dem Großen (engl. „Charlemagne“) in einer Art Hörspiel, wie es z.B. Manowar auf ihren letzten Veröffentlichungen getan haben.

Für die Umsetzung mischten Lee und seine musikalischen Helfer die wuchtigen Klänge eines Symphonieorchesters mit dezenten Heavy-Metal-Sounds und Spoken-Word-Parts. Die Texte dazu stammen von Marie-Claire Calvet, die Kompositionen von Marco Sabiu (u.a. Take That, Kylie Minogue, Tanita Tikaram, Perry Blake). Daraus ergibt sich ein epochales Werk, mit dem die geneigten Hörer ihren Geschichtskenntnissen aus der Zeit des Fränkischen und Römischen Reichs auf die Sprünge helfen können, auch wenn der Versuch einer gleichberechtigten Mischung aus klassischer und Metal-Musik nicht zu 100% fruchtet. Doch daran haben sich schon ganz andere Kaliber die Zähne ausgebissen.

Anspieltipps:

  • Iberia
  • Starlight
  • King of the Franks
  • The age of oneness out of diversity

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