Moke - The Long And Dangerous Sea - Cover
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Moke The Long And Dangerous Sea


  • Label: Island/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 66 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Moke haben ihren Soundkosmos erweitert!

Amsterdam ist die Lieblingsstadt der vier niederländischen Musiker der Band Moke. Daher benannten sie sich nach dem Spitznamen der Einheimischen für die Hauptstadt und nahmen noch einen irischen Sänger dazu. 2007 erschien ihr Debüt „Shorland“ und die Fachwelt staunte über den BritPop-Sound von Moke. Mit Paul Weller, Amy Macdonald und Keane waren sie unter anderem auf Tournee und nun war es Zeit für das zweite Werk.

Zehn neue Songs komponierten Sänger Felix Maginn, Phil Tilli (Gitarre), Rob Klerkx (Drums), Marcin Felis (Bass) und Eddy Steeneken (Keyboard) und nahmen diese im Amsterdamer Studio zusammen mit Produzent Joeri Saal (Paul Weller) auf. Dabei sicherten sie sich die Unterstützung eines Orchesters, das den Sound von Moke erweitern sollte. Das Keyboard steht wesentlich mehr im Vordergrund und vereint den BritPop mit ein wenig 80er-Jahre-Feeling.

Der Titeltrack knüpft nahtlos an den bisherigen praktizierten Moke-Sound an, den vor allem Felix Maginn verströmt. „Love my life“ stellt die erste Stadionhymne der Sorte „Keyboard-BritPop“ dar, in die gleiche Kerbe schlägt auch „Black and blue“, das wieder die Gitarren aufblitzen lässt und ebenfalls sehr hymnisch klingt. „Nobodys Listening“ geht als Pianoballade durch, die die stimmlichen Qualitäten des irischen Sängers offenkundig werden lässt und wirklich berührt.

Zum Ende des Longplayers tauchen bis auf das gute „Terrible End“, welches an die guten alten U2 erinnert, auch mit „Lament“ und „Heaven“ sehr schlichte Tracks auf, die aber den guten Gesamteindruck nicht wesentlich schmälern können. Fazit: Moke haben ihren Soundkosmos erweitert: Allgegenwärtige Keyboards, die an die Eighties gemahnen, Emotionales und auch bombastische Hymnen führen sie nun im musikalischen Gepäck, wobei der BritPop nie vergessen wird.

Anspieltipps:

  • The Long & Dangerous Sea
  • Black and Blue
  • Nobody's Listening
  • Terrible End

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