Sia. - We Are Born - Cover
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Sia. We Are Born


  • Label: RCA/Sony Music
  • Laufzeit: 47 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein nettes Popalbum, das in seinen besten Momenten wie eine australische Version von Lily Allen klingt.

Nach zehn Jahren im Musikbusiness hat die australische Sängerin und Songschreiberin Sia Furler (34) schon bei fast allen der vier Majorlabels Station gemacht. Sie unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag im Jahr 2000 bei Sony Music, wechselte später zu Universal Music und dann zu Capitol/EMI und ist nun, mit ihrem vierten Studioalbum „We Are Born“, wieder bei Sony Music gelandet. In dieser Zeitspanne hat sich die 34-Jährige einen guten Ruf als Songschreiberin erarbeitet, der ihr u.a. eine Grammy-Nominierung einbrachte.

Zuletzt half Sia ihrer Freundin Christina Aguilera (29) beim Songwriting für das jüngst erschienene „Bionic“-Album (06/2010), dem jetzt ihr eigenes neues Studiowerk folgt. Es wurde von Greg Kurstin (Lily Allen, Kylie Minogue, Britney Spears, Ke$ha) produziert und ist im Gegensatz zu den früheren Sia-Alben, die eine poppige Mischung aus Electro, Soul, TripHop, R&B, Blues und Folk darstellen, endgültig im breitwandigen Radio-Pop-Format ihrer oben genannten Sangeskolleginnen angekommen.

Fast scheint es so, als hätte die Zusammenarbeit mit Christina Aguilera und die Vita von Produzent Greg Kurstin überproportional stark auf die Entstehung von „We Are Born“ abgefärbt. Das Album lässt zwar hier und da die von den Vorgängern bekannten charmant verzwirbelten Arrangements wie in der Madonna-Coverversion „Oh father“ oder in der wunderschönen Ballade „I’m in here“ aufblitzen, doch das Ziel ist heuer ein anderes. Mit simplen Tracks wie „The fight”, „Clap your hands“ und „You’ve changed” wir der Dancefloor angesteuert, auch wenn Strokes-Gitarrist Nick Valensi ein paar Riffs zu den tanzbaren Nummern beigesteuert hat.

Diese sind unterm Strich nur unauffälliges Beiwerk zu einem netten Popalbum, das in seinen besten Momenten wie eine australische Version von Lily Allen klingt („Be good to me“, „Stop trying“, „Hurting me now“), aber sonst nicht wirklich aufzuregen vermag.

Anspieltipps:

  • Oh father
  • I’m in here
  • Bring night
  • Stop trying
  • Clap your hands

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