Switchfoot - Hello Hurricane - Cover
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Switchfoot Hello Hurricane


  • Label: Atlantic/WEA
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
6.5/10 Leserwertung Stimme ab!

„Hello Hurricane“ ist das wohl konsequenteste Mainstream-Rockalbum, das nur so vor Melodien strotzt.

Mit „Hello Hurricane“ legen die kalifornischen Pop-Rocker von Switchfoot (Jon Foreman am Mikro und der Gitarre, Tim Foreman am Bass, Chad Butler an den Drums, Drew Shirley an der zweiten Gitarre und Jerome Fontamillas an den Keyboards) ihren mittlerweile siebten Studiolongplayer vor, den sie von HipHop-Produzent (!) Mike Elizondo (u.a. Snoop Dogg, Eminem, Rihanna, Maroon 5) betreuen ließen. In den USA ist das Album schon seit November 2009 auf dem Mark, wo es einen zweiten Platz in den Charts erreichte und die Erfolgsgeschichte von Switchfoot weiter schrieb.

Die Band ist nach drei Independent-Alben in den 90er Jahren und weiteren drei CDs sowie einer „Best Of“-Kopplung für Columbia Records inzwischen bei Atlantic Records gelandet. Die Major Company spendierte den fünf Kaliforniern für „Hello Hurricane“ eine teure Breitwandproduktion der Spitzenklasse, die für die Wirkung der Switchfoot-Songs schlicht unabdingbar ist. Denn hier schrammelt keine kleine Indie-Kapelle mehr herum, sondern ein Multi-Platin veredelter Mainstream-Act, der es in Deutschland aus unerklärlichen Gründen bis dato nur zu einer bescheidenen Bekanntheit gebracht hat.

Dabei fährt die Band vor allem in der ersten Hälfte ihres neuen Albums mit „Mess of me“, „Needle and haystack life“ und „Free“ Songs vom Kaliber der Foo Fighters oder einer härteren Variante von U2 bzw. Coldplay auf. Sprich: Es wird hart gerockt und ganz nebenbei mit Melodien gewuchert, für die manch anderer töten würde. Damit kann man sowohl ins Radio kommen („Your love is a song“) als auch große Arenen in Ekstase versetzen („The sound“). Diese Eingängigkeit ist absolut phänomenal – und sie hält sich konstant bis zum Ende des Albums, ohne dass sich auch nur einmal ein schwächeres Stück einschleicht. Damit ist „Hello Hurricane“ das wohl konsequenteste Mainstream-Rockalbum des Monats, das nur so vor Melodien strotzt und damit jeden Mainstream-affinen Pop- und Rockfan ansprechen dürfte.

Anspieltipps:

  • Free
  • Always
  • Mess of me
  • Your love is a song
  • Needle and haystack life

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