Breed 77 - Insects - Cover
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Breed 77 Insects


  • Label: earMusic/Edel
  • Laufzeit: 57 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Spanische Wurzeln und ein Tick Gibraltar treffen sich in den United Kingdoms und machen Musik. Ist das der Beginn einer neuen Brit-Rock-Sensation? Nicht ganz. Breed 77 sehen sich eher in der Pflicht der Masse einzuheizen und leben für harte Riffs und richtigen Metal. Der ausländische Einfluss gibt ihnen hierbei einen Interessenbonus, von welchem auch die armenischstämmigen System Of A Down stets profitierten. Wenn ein Stück von Latinoklängen und arabischen Einflüssen eingeleitet wird und diese Motive hier und da Einsatz finden, ist das nicht verkehrt, um etwas Anderes als der Rest bieten zu können.

Im Vordergrund steht bei Breed 77 aber auch auf der neuen Platte „Insects“ der melodische Metal. Gleich in Metal wird dies aufgezeigt und die Mischung zwischen Ohrwurm und harter Rocknummer gefunden. Die Wurzeln ihrer Musik verschwimmen und werden eins. Gesang weicht dem Shouting nie vollends, womit auch die spanischen Briten dem massenkompatibelsten Weg des Metal folgen. „The Battle Of Hatin“ arbeitet als eines der stärksten Lieder in den Strophen mit dem fremdländischen Einfluss und sorgt für zufriedenes Kopfnicken und trancegleiches Wanken gleichzeitig. Natürlich geht es auch Schnur geradeaus wie im anschließenden „Revolution Of The Mind“, aber meistens kommen langsame Parts zum Vorschein, wie im sechsminütigen Titeltrack, und auch das südländische Flair lässt sich blicken in Form eines Solo in „Who I Am“ und ab „New Disease“ bis „In The Temple Of Ram: Rise Of The Bugs“ ist dieser Einfluss sogar Leitmotiv.

Was nun die Stärke der Band ist, lässt sich nicht ausmachen, da beide Arten von Tracks ihre Vorzüge haben. Die latin-freien Songs sind meistens härter und besser zum abdrehen geeignet, wie auch „Forever“ beweist, obwohl es auch „normale“ Rockhymnen auf der Platte gibt, wie „Guerra Del Sol“. Am Ende ist jedoch zu beobachten, dass jeder Track es schafft, für ordentliche Stimmung zu sorgen. Zwar sind manche Tracks passagenweise überraschend ruhig und dann wäre da noch „Zombie“, das ein merkwürdiges Cranberries-Cover ist und sich nur hier und da durch saftige Härte positiv vom Original abhebt. Es ist also wirklich eine bunte Mischung, die auf diesem Album geboten wird und man darf der Band wohl zustimmen, die dieses Album ihr Bestes nennt.

Anspieltipps:

  • The Battle Of Hatin
  • New Disease
  • Wake Up

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