Hellyeah - Stampede - Cover
Große Ansicht

Hellyeah Stampede


  • Label: Epic/Sony Music
  • Laufzeit: 41 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Wie schon auf dem Vorgänger, steht auch auf „Stampede“ groovender Southern Thrash Metal im Blickpunkt des Geschehens.

Flankiert von einer eher lustlos gestalteten Promo-Kampagne der deutschen Abteilung ihres Labels, erscheint dieser Tage der zweite Hellyeah-Longplayer „Stampede“, der Nachfolger des 2007er Debüts, das sich in den Top 10 der Billboard Charts platzieren konnte. Es ist zwar schade, dass für das Album hierzulande nicht allzu viel getan wird, doch verwunderlich ist das kaum, da sich die US-Metal-Supergroup aus Damageplan- und Mudvayne-Mitgliedern bisher kaum über den großen Teich zu uns herüber verirrt hat.

Wie schon auf dem Vorgänger, steht auch auf „Stampede“ groovender Southern Thrash Metal im Blickpunkt des Geschehens, wobei die grobschlächtigen Thrash-Elemente zugunsten von rockigen Versatzstücken zurückgefahren wurden. An Härte mangelt es den elf Songs dennoch nicht. Shouter Chad Gray kotzt sich in Tracks wie „Cowboy way“ oder „Debt that all men pay“ herrlich rotzig aus, beweist in (Halb-)Balladen wie „Hell of a time”, „Better man“ und „Stand or walk away“ bzw. ungewöhnlich melodischen Tracks wie „Cold as a stone“ aber auch, dass er eine variable und atmosphärische Gesangsstimme besitzt.

Auch die Rhythmusabteilung um Vinnie Paul (Drums) und Bob Zilla (Bass) zeigt sich wie gewohnt in Hochform und treibt die Büffelherde in Groovemonstern wie „It’s on“, „Pole rider“ und „Stampede“ mit Nachdruck nach vorne, so dass gar nicht erst große Verschnaufpausen aufkommen. Entsprechend rastlos und schnell fegt das Album ohne große Schwächen über den Hörer hinweg, womit am Ende ein vergleichbares Fazit wie beim Hellyeah-Debüt zu Buche steht: „Stampede“ steht für unterhaltsamen, modernen Metal, der perfekt in die heutige Zeit passt.

Anspieltipps:

  • Pole rider
  • Cowboy way
  • Hell of a time
  • Stand or walk away

Neue Kritiken im Genre „Heavy Metal“
6.5/10

The Book Of Souls: Live Chapter
  • 2017    
7.5/10

Cold Dark Place EP
  • 2017    
8/10

The Rise Of Chaos
  • 2017    
Diskutiere über „Hellyeah“
comments powered by Disqus