Steve Winwood - Revolutions: The Very Best - Cover
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Steve Winwood Revolutions: The Very Best


  • Label: Island/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 70 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „Revolutions: The Very Best Of Steve Winwood, Spencer Davis Group, Blind Faith, Traffic“ zeichnet Island Records die seit über 50 Jahren andauernde Karriere des Engländers Steve Winwood (62) nach. Schon als junger Bursche zeigte sich das große Talent des Birminghamers, der im Alter von acht Jahren mit der Jazzband seines Vaters auf der Bühne stand.

Mit 14 trat er der Spencer Davis Group bei und Ende der 60er Jahre spielte er u.a. zusammen mit Eric Clapton und Ginger Baker in der Supergroup Blind Faith. Der Multiinstrumentalist ist auf Alben von Jimi Hendrix, The Who, Tina Turner, James Brown, Lou Reed, Billy Joel, George Harrison, Paul Weller und Christina Aguilera (!) zu hören und kann auf mehr als 50 Millionen verkaufte Tonträger zurückschauen, auf denen ein paar der größten Klassiker in der Rock- und Popgeschichte zu hören sind.

16 seiner besten Songs wurden nun für „Revolutions“ zusammengestellt, wobei es sich dabei nur um eine Schmalspurausgabe des tatsächlich auf vier CDs mit 58 Songs sowie einem Buch konzipierten Portraits des Engländers handelt. Diese Version lag uns leider nicht vor, es steht aber außer Frage, dass dieses Box-Set noch mehr Lust und Freude auf die Entdeckung der musikalischen Lebensreise von Steve Winwood macht. Anspruch auf Vollständigkeit kann aber auch diese Version nicht haben, denn 50 Jahre in ca. 320 Minuten vorhandene Kapazität (entspricht vier CDs) zu quetschen, ist unmöglich.

Nehmen wir also Vorlieb mit dem kleinen Bruder des Box-Sets, auf dem sich Kultsongs und Welthits wie „Keep on running“, „Gimme some lovin’“ (The Spencer Davis Group), „No face, no name, no number“ (Traffic), „Valerie“ und „Back in the high life again“ (Steve Winwood solo) befinden – natürlich in digital remasterter Form und vom Meister selbst ausgewählt. Das lässt das große Talent von Herrn Winwood nicht nur erahnen, doch am Ende des Tages ist „Revolutions: The Very Best“ auch nicht mehr als eine zusammengewürfelte Songsammlung mit einer aufgehübschten 2010er Version von „Spanish dancer“ als kleine Kirsche auf der Sahne.

Anspieltipps:

  • Valerie
  • Higher love
  • Roll with it
  • Keep on running
  • Somebody help me
  • Forty thousand headman
  • Back in the high life again

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