Bad Aces - Rope A Dope - Cover
Große Ansicht

Bad Aces Rope A Dope


  • Label: LMLP Records/ALIVE
  • Laufzeit: 35 Minuten
Artikel teilen:
5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Eine räudige Hard- und Sleazerockwalze haben die Bad Aces aus Ratingen für ihre Hörer auf dem Album „Rope A Dope” vorbereitet, womit sie klangtechnisch eigentlich in die 90er Jahre gehören, als die Alben des Jahres von Kapellen wie The Hellacopters, Backyard Babies oder Gluecifer kamen.

Die fünf Burschen aus dem Bergischen Land gehören zu den Bands, die ihre Coolness darüber definieren, dass sie sich im Booklet nur mit ihren Vornamen vorstellen und ein richtig schlechtes Albumcover an den Start bringen, das eher auf eine der vielen, extrem nervigen Psychobilly-Kapellen deuten lässt. Das ist hier zum Glück nicht der Fall.

Die Rheinländer liefern ein flottes Punkrockalbum mit Hard- und Sleazerockeinflüssen ab, das immerhin von Jon Caffery produziert wurde, der bereits für die Toten Hosen, Einstürzende Neubauten, Abwärts und Wir Sind Helden zum Einsatz kam. Das bürgt für einen rauen Klang und Songs, die schnell auf den Punkt kommen. Auf großartige Abwechslung sollte der Hörer hingegen nicht spekulieren. Dazu sind die Songstrukturen zu gleichförmig und immer nach demselben Schema aufgebaut. Das reicht natürlich zum gepflegten steil gehen nach dem siebten Bier oder zum grölenden Anschwitzen vor dem großen Finale, darüber hinaus hat es „Rope A Dope“ allerdings schwer.

Anspieltipps:

  • Look around
  • East to west
  • Blood brothers
  • Master / Monster

Neue Kritiken im Genre „Punkrock“
Diskutiere über „Bad Aces“
comments powered by Disqus