The Rumours - From The Corner Into Your Ear - Cover
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The Rumours From The Corner Into Your Ear


  • Label: BMG Rights Management
  • Laufzeit: 50 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Aus Manchester, England oder doch aus New York, USA? Beim Debütalbum der vierköpfigen Band The Rumours kommt einem viel in den Sinn, aber nicht, dass wir es hier mit vier blutjungen Bengeln aus Dinslaken in Nordrhein-Westfalen zu tun haben, die Beat-lastigen BritPop mit leicht rotzigem Upgrade in Richtung The Strokes spielen. Daran kann man sehen, dass aus Deutschland auch mal eine etwas mutigere Form des Indie-Rock kommen kann, selbst wenn sich die Twentysomethings hier und da ein paar bekannte Riffs und Melodien „geborgt“ haben und ihr LoFi-Gitarrensound auf die Dauer zu wenig Abwechslung bietet und mitunter richtig nerven kann.

Dennoch muss The Rumours attestiert werden, dass ihr Album „From The Corner Into Your Ear“ insgesamt gut klingt, Spaß macht und Sinn ergibt. Denn diese Jungs haben noch dieses Ungestüme und Fordernde in ihren Liedern, wie es wohl nur junge Musiker auf ihrem ersten Album haben. Da gibt es keine Konventionen und Sound-Barrieren, so dass munter drauflos gerockt wird („Like a cat on a hot tin roof“, „Chinese food“, „All is nothing“, „Get together“).

Fazit: Ein bemerkenswertes Debüt mit wenigen Schwächen, die sich beim nächsten Streich bestimmt auch noch zum Positiven umkehren lassen.

Anspieltipps:

  • Govinda
  • Tell me all
  • All is nothing
  • If there’s one thing
  • Like a cat on a hot tin roof

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