Empires Of Eden - Reborn In Fire - Cover
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Empires Of Eden Reborn In Fire


  • Label: 7Hard/H´art
  • Laufzeit: 45 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Der australische Gitarrist Stu Marshall ist einigen Insidern vielleicht als Saitenhexer von Bands wie Dungeon und Paindivision bekannt. Mittlerweile hat der Virtuose ein neues Power-Metal-Projekt namens Empires Of Eden am Start, das im vergangenen Jahr mit „Songs Of War And Vengeance“ sein Debüt präsentierte und heuer mit „Reborn In Fire“ das lang angekündigte Zweitwerk vorlegt.

Darauf lässt sich Stu Marshall von einem 30-köpfigen Orchester – das allerdings kaum zu hören ist – sowie einer acht Mann starken, eher dem unteren Drittel der ersten Liga des Heavy Metal entstammenden Sängerschar begleiten. Als da wären: Mike Vescara (u.a. Yngwie Malmsteen), Sean Peck (Cage), Mike Zoias (u.a. Transcending Mortality), Carlos Zema (Outworld), Zak Stevens (u.a. Savatage), Louie Gorgievski (u.a. Crimsonfire), Steve Grimmet (u.a. Lionsheart) und der Studiosänger Chris Ninni. Stu Marshall selbst tritt als Co-Komponist, Produzent, Toningenieur und Multiinstrumentalist auf. Man gönnt sich ja sonst nichts...

Mit Empires Of Eden findet der geneigte Musikfreund das typische Betätigungsfeld eines Gitarristen außerhalb der vermeintlichen Fesseln einer gleichberechtigten Band-Gemeinschaft vor. Sprich: Hier nimmt sich (mal wieder) ein begabter Saitenvirtuose sämtliche Freiheiten und zeigt der Metal-Gemeinde sein Können an der Axt. Dabei türmt sich ein Gitarrensolo auf das andere und jagt ein fettes Riffpaket das nächste. Wie gut, möchte man da sagen, dass sich Stu Marshall das Komponieren der Songs mit seinen Sangeskollegen geteilt hat. Diese sorgen nämlich nicht nur mit ihren stimmlichen Fähigkeiten für Abwechslung, sondern auch mit ihrem Verständnis für Melodien und passende Texte. Das ergibt zwar kein Werk auf dem Niveau von Primal Fear, Avantasia oder Savatage, aber durch und durch solide Power-Metal-Kost für Zwischendurch.

Anspieltipps:

  • Reborn in fire
  • Death machine
  • Enter the storm
  • Prognatus Ut Obscurum

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