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R.E.M. Fables Of The Reconstruction (Deluxe Edition)


  • Label: Capitol/EMI
  • Laufzeit: 88 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Zum 25-jährigen Jubiläum erscheint natürlich auch das 1985er Album „Fables Of The Reconstruction“ als Deluxe Edition.

Nachdem die aktuelle Plattenfirma von R.E.M. bereits vor einiger Zeit damit begonnen hat, den Backkatalog der Band in optisch und klanglich aufgehübschten Versionen nochmals zu veröffentlichen, zieht nun auch das erste Label der Band, I.R.S./Capitol/EMI, zum allerdings wiederholten Mal nach und bringt digital überarbeitete Neuauflagen der frühen R.E.M.-Werke aus den 80er Jahren auf den Markt.

Für den Erstkäufer ist das eine feine Sache, für den Fan eher ärgerlich. Jene wollen schließlich alles von ihren Lieblingen möglichst komplett haben. Durch die Re-Releases von „Murmur” (1983), „Reckoning” (1984) und „Fables Of The Reconstruction“ (1985) als Doppel-CDs bzw. sogar als Box-Set im Falle letzter Scheibe, die nämlich ihr 25-jähriges Jubiläum feiern kann, werden die Fans mal wieder zum Investieren „gezwungen“.

Zum 25-jährigen Jubiläum erscheint natürlich auch das 1985er Album „Fables Of The Reconstruction“ als Deluxe Edition. In diesem Fall sogar als Box-Set, wobei sich dies im Vergleich zu den Deluxe Editionen von „Murmur“ und „Reckoning“ wirklich nur auf die etwas üppigere Verpackung mit einem beigelegten Poster und ein paar Fotodrucken bezieht. Als Bonus gibt es diesmal keinen Live-Mitschnitt, sondern die so genannte „The Athens Demos“-CD mit 14 ungehobelten Tracks, die das Songmaterial für die bevorstehenden Albumaufnahmen in ihren rohen Grundgerüsten zeigen.

„Fables Of The Reconstruction“ wurde mit dem Produzenten Joe Boyd (Nick Drake, Fairport Convention, Nico, Pink Floyd) in England eingespielt und unterscheidet sich mit seinen düster-psychedelischen Songs („Feeling gravity’s pull“, „Old man Kensey“) und zeitweiligen Aufhellungen („Driver 8“, „Life and how to live it“) deutlich von seinen Vorgängern. Aber nicht nur das. Auf „Fables Of The Reconstruction“ entwickelten R.E.M. die Konturen ihrer späteren Welterfolge auf Alben wie „Out Of Time“ (1991) und „Automatic For The People“ (1992) mit einem vielschichtigeren Sound und den zum Teil recht kryptischen Texten von Sänger Michael Stipe.

Anspieltipps:

  • Wendell Gee
  • Kohoutek (Demo)
  • Maps and legends
  • Feeling gravity’s pull
  • Green grow the rushes
  • Life and how to live it (Demo)

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