Ciara - Basic Instinct - Cover
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Ciara Basic Instinct


  • Label: Zomba/Sony Music
  • Laufzeit: 44 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
6.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein Album, das niemals richtig schlechte, aber auch nie richtig starke Songs in die Wagschale wirft.

Während sich bis jetzt jedes ihrer drei Studioalben in den Top 3 der US Billboards Charts platziert hat, ist Ciara Princess Harris (25) in Deutschland noch nicht so richtig angekommen. Zwar konnte die attraktive R&B-Chanteuse, die als Kind einige Zeit in Deutschland lebte, auch hierzulande vier Top-10-Singles verbuchen, doch für einen nachhaltigen Eindruck hat es trotz prominenter Feature-Gast-Unterstützung auf ihren Singles und Alben noch nicht gereicht.

Nach sechs Kollaborationen auf dem vorherigen Album, beschränkt sich die 25-Jährige diesmal auf zwei Gäste. Rapper Ludacris (33) gibt sich wie schon auf Ciaras Debüt „Goodies“ (10/2004) sowie auf dem letztjährigen „Fantasy Ride“ (06/2009) die Ehre und bereichert die erste Singleauskopplung „Ride“, während Usher (32) den Dancefloor-tauglichen Track „Turn it up“ aufpeppt.

Diese Art von Unterstützung hat Ciara grundsätzlich auch nötig, denn ihre Mischung aus Crunk („Gimme dat“), R&B („Yeah I know“) und HipHop/Rap („Ride“) ist unterm Strich einfach zu unauffällig und brav. Und das obwohl sich die Texanerin im „Basic Instinct“-Booklet kleiderärmer und aufreizender als jemals zuvor zeigt. Nur gewinnt man damit eben keinen künstlerischen Blumentopf, zumal Ciaras keinesfalls schlechte Stimme auch noch sehr austauschbar klingt. Dadurch klingt fast alles auf „Basic Instinct“ maximal nach gehobenem Durchschnitt, mit dem sich nur schwer ein Fang machen lässt.

Fazit: Ein Album, das niemals richtig schlechte, aber auch nie richtig starke Songs in die Wagschale wirft.

Anspieltipps:

  • Gimme dat
  • Yeah I know
  • You can get it
  • Heavy rotation

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