Paula Cole - Ithaca - Cover
Große Ansicht

Paula Cole Ithaca


  • Label: Decca/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 51 Minuten
Artikel teilen:
6/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Die US-Amerikanerin Paula Cole ist kein unbekanntes Licht am weiten Himmel der Stars und Sternchen. Ihre Karriere begann bereits 1993 mit ihrem ersten Album „Harbinger“. Im gleichen Jahr begleitete sie Peter Gabriel auf seiner Secret World Tour. Ihr wohl bekanntester Hit ist „Where Have All The Cowboys Gone“ und vor allem Fans der Serie „Dawson's Creek“ dürfte ihre Musik wenn auch teilweise unbewusst vertraut sein. 1998 gewann sie den Grammy für den besten neuen Künstler des Jahres. Nun im Jahr 2010 liegt ihr fünftes Studioalbum „Ithaca“ vor.

Der Silberling präsentiert sich in generell ruhiger Gesamtstimmung. Ruhige Musik, teils mit Klavier, teils mit Akustikgitarre oder leiser Band begleitet. Dabei bleiben die großen Wow-Momente leider aus. Das Album plätschert genüsslich vor sich hin, ideale Musik um sich zu entspannend und ein wenig abzuschalten. Schnellere Nummern wie „Music In Me“ sind dabei eher in der Minderheit, was man durchaus als schade betiteln kann.

Begeisternd ist dafür Paulas Stimme. Die etwas dunklere Klangfarbe macht sie einzigartig und hebt sie von den gerade aus der Chartswelt so vertrauten hohen Stimmchen ab. Ihre Stimmbreite ist nicht zu verachten, was während des ein oder anderen Songs ein Lächeln auf die Lippen des Hörers zu zaubern vermag. Dabei ist ihre Stimme mal kaum mehr als ein Hauch, sanft, emotional und einlullend, mal erstaunlich kräftig und mitreißend. Sie trägt auf ihrer Stimme durch die Songs.

So beinhaltet das Album keine großen Höhepunkte und der Zuhörer ist gezwungen diese im Detail zu suchen. Bei mehrfachem Hören der CD wird man diese auch in der ein oder anderen Stelle der Titel finden können. Schade nur, dass sie nicht direkt ins Auge fallen, denn so hält sich die Begeisterung trotz eines kleinen Lichtblicks zum Ende des Silberlings („Violet Eyes“) eher in Grenzen.

Anspieltipps:

  • Violet Eyes
  • Sex
  • 2 Lifetimes

Neue Kritiken im Genre „Singer/Songwriter“
8/10

The Days Of Never Coming Back And Never Getting Nowhere
  • 2017    
6.5/10

Trouble No More: Bootleg Series Vol. 13 (1979-1981)
  • 2017    
Diskutiere über „Paula Cole“
comments powered by Disqus