Venus In Flames - Intimacy - Cover
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Venus In Flames Intimacy


  • Label: Supermusic/ALIVE
  • Laufzeit: 41 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!


Dem Titel des Albums entsprechend geht es in den zehn Songs introvertiert und intim zu.

Im Oktober 2003 (bzw. im August 2004 in Deutschland) debütierte der belgische Sänger und Songschreiber Jan de Campenaere (34) mit seinem Projekt Venus In Flames und dem Album „Notes Of Tenderness“. Eine maßgebliche Hilfe bei seinem Erstlingswerk war sein Landsmann Gert Bettens (40) von der auch hierzulande bekannten Band K’s Choice (größter Hit: „Not an addict“, 1996), der als Produzent und Multiinstrumentalist an dem Album beteiligt war.

2½ Jahre später erblickte mit „Shadowlands“ (03/2006) das zweite Album von Venus In Flames das Licht der Welt, dem wiederum drei Jahre später der dritte Longplayer „Intimacy“ (02/2009) nachgereicht wurde. In Deutschland erschienen die Alben jeweils mit mindestens einem Jahr Verspätung, so dass „Intimacy“ auch erst jetzt, 18 Monate nach dem Belgien-Release, offiziell in die deutschen Plattenläden kommt – und zwar auf de Campenaere eigenem Label Safe Haven Records.

Auf prominente Produzentenhilfe hat de Campenaere diesmal verzichtet. Mit Musikern von Novastar, dEUS, Gabriel Rios und The GoFind sind allerdings ein paar bekannte Vertreter der belgischen Musikszene an dem Werk beteiligt. Auf Namedropping kann de Campenaere dennoch verzichten, schließlich ist er in seiner Heimat inzwischen selbst ein kleiner Star. Vielleicht war der 34-Jährige aber auch der Meinung, dass die Songs auf „Intimacy“ keinen externen Produzenten benötigen wie das poppige Debüt oder das rockige, von David Du Pré (Arid) produzierte Zweitwerk. Denn mit „Intimacy“ geht Jan de Campenaere zurück zu seinen Wurzeln als Singer/Songwriter und orientiert sich an Kollegen wie Neil Young, Bon Iver, Feist und Joni Mitchell.

Dem Titel des Albums entsprechend geht es in den zehn Songs introvertiert und intim zu. Dem Belgier reichen ein Piano oder eine Akustikgitarre und nur selten zusätzliche Instrumente wie Drums, Bass, Trompete oder Orgel, die dann auch nur sehr sparsam eingesetzt werden, um die richtige Atmosphäre für seine Kompositionen zu schaffen. Diese sind unaufgeregt und nichts für die große Glocke, sprich Singer/Songwriter-Kunst aus der zweiten Reihe, die sich nicht aufdrängen will.

Anspieltipps:

  • You & Me
  • Coming home
  • God knows why
  • Letter from a girl

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