Crossfaith - The Artificial Theory For The Dramatic Beauty - Cover
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Crossfaith The Artificial Theory For The Dramatic Beauty


  • Label: Gan Shin/Rough Trade
  • Laufzeit: 25 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Crossfaith, bestehend aus Kenta Koie (Vocals), Kazuki Takemura (Gitarre), Hiroki Ikegawa (Bass), Tatsuya Amano (Schlagzeug) und Terufumi Tamano (Visions/Samples), wurde 2006 gegründet. Obwohl noch so jung, können die Jungs bereits auf eine beachtliche Konzerthistorie zurückblicken. So spielten sie schon Supportshows für Alesana, Bless The Fall, Bleeding Through, Hatebreed, In This Moment und Machine Head. 2009 gehörten sie auch zum Line-Up des Loud Park Festivals, einem der größten Heavy Metal Festivals Japans, auf dem im gleichen Jahr u.a. Judas Priest auftraten. Nach der EP „Blueprint of Reconstruction“ 2008, erschien schließlich ihr Debütalbum „The Artificial Theory for the Dramatic Beauty“ im Jahr 2009. Besagtes Debüt erscheint nun auch endlich auf dem europäischen Markt.

„If You Want To Wake Up?“ begrüßt den Hörer zunächst mit eher sanften Synthesizerklängen, die sich immer schneller schrauben. Die Erwartungshaltung pendelt sich langsam auf eine Elektroscheibe ein, doch völlig falsch gedacht. Nach diesem reinen Instrumentaltrack erklingen schon nach wenigen Sekunden mit „Mirror“ harte Schlagzeugbeats, volle Gitarrenriffs und energiegeladene Growls. Also doch Metalcore vom Feinsten? Naja, nicht ganz, denn die Elektroklänge des Anfangs werden gekonnt in den nun vorherrschenden Musikstil integriert und so ein völlig neues Klangbild geschaffen.

„Blue“ brilliert mit faszinierend melodischen Gitarrenriffs, die von den eingesetzten Synthesizern noch unterstützt werden und im völligen Kontrast zu den harten Growls und Shouts Kentas' stehen. „Interlude“ gibt einen kleinen Moment sich von dem vorangegangenen „Fiction In Hope“ ein wenig zu erholen, das sehr energiegeladen live bestimmt die Nackenmuskulatur des ein oder anderen stark strapazieren könnte. Allerdings geht es nach dieser Minute der Ruhe und Melodie mit „Voices“ direkt weiter im Programm und auch „K“ lässt in keinster Weise an Geschwindigkeit nach ehe mit „Chemicarium“ mit einem weiteren ruhigen Track das Album beendet und der Hörer verabschiedet wird.

Ein wirklich interessantes Debüt, bei dem wenig Zweifel bestehen, dass sich diese Band hierzulande nicht mühelos in die Szene integrieren könnte. Man kann wirklich gespannt sein, was man von diesen jungen Musikern noch zu hören bekommt.

Anspieltipps:

  • Fiction In Hope
  • Voices
  • Chemicarium

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