Black Magic Six - Doomsday Bound - Cover
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Black Magic Six Doomsday Bound


  • Label: Cobra Records
  • Laufzeit: 28 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Aus Helsinki in Finnland kommt das Duo Black Magic Six, das nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Satan, Punkrock und der Black Metal Band Venom steht. Und tatsächlich: Wenn man sieht, dass die Herren Lew Siffer (Drums) und J-Tan (Gesang, Gitarre) auf ihrem zweiten Album „Doomsday Bound“ zehn Songs in gerade einmal 28 Minuten (!) durchprügeln, mag man ihren Einflüssen sofort Glauben schenken.

Wie vom Teufel getrieben kombinieren die zwei Finnen Tuba- und Posaunen-Klänge mit wilden Fuzz-Rock-Riffs und Gang Vocals direkt aus der Hölle. Mit Venom und Punkrock hat das freilich nur wenig zu tun. Vielmehr schleichen sich Rockabilly- („Satan’s 69“), Blues- („The past, the present and the future of true heavy metal pt. 1“) und Garagen-Rock-Klänge („Ritual bell“) in den Fuzz-Sound hinein.

Das klingt in der Summe mehr nach den frühen White Stripes, allerdings ohne den Spielwitz von Meg und Jack White zu erreichen. Denn schon nach der Hälfte der Spielzeit haben die „Black Magic Six“-Jungs nichts mehr zuzusetzen und wiederholen die ewig gleichen Schemata, die in Texte verpackt sind, die böser sein wollen als sie es am Ende sind. Fazit: Viel Aufregung um nichts!

Anspieltipps:

  • Loose
  • Shade out of light
  • Cat chasing the dog
  • The past, the present and the future of true heavy metal pt. 1

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