Sotajumala - Kuolemanpalvelus - Cover
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Sotajumala Kuolemanpalvelus


  • Label: Cobra Records
  • Laufzeit: 58 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Sotajumala („Kriegsgott“) ist eine fünfköpfige Death Metal Band aus Finnland, die seit nunmehr 12 Jahren aktiv ist. Die neueste Meldung aus dem Lager der Jungs lautet: Mit „Kuolemanpalvelus“ (heißt soviel wie „Ceremony Of Death“ bzw. „Todeszeremonie“) legen sie ihren dritten Longplayer seit ihrem Debüt „Death Metal Finland“ (03/2004) und dem Zweitwerk „Teloitus“ (10/2007) vor. Darauf bleiben Mynni Luukkainen (Gesang), Pete Lapio (Gitarre), Kosti Orbinski (Gitarre), Tomi Otsala (Bass) und Timo Häkkinen (Drums) dem Band-Markenzeichen treu, ihre Songs in Landessprache vorzutragen. So weit, so unspektakulär.

Das bescherte Sotajumala in der Heimat zwar einen sensationellen sechsten Platz in den Album-Charts, doch die Hörer außerhalb Finnlands verstehen kein Wort von dem, was Shouter Mynni Luukkainen in das Mikro grunzt. Dafür können sie im Booklet die englischen Übersetzungen nachlesen. Ein feiner Dienst am geneigten Hörer! Nicht ganz so aufregend ist dagegen der musikalische Output der finnischen Deather. Mit ihren Songs im Fahrwasser rumpelnder Old-School-Sounds und modernem US-Death sowie nur leidlich bösen Growls aus der finnischen Tiefebene erzeugen Sotajumala kaum bis gar keine Spannung beim Hörer.

Technisch einwandfrei lassen sie sich bei ihren acht Songs fast eine Stunde (!) Zeit, was wohl mit Progressivität übersetzt werden soll. Tatsächlich verpassen Sotajumala ihren Hörern eine zähe Riff- und Schrothkur, die nur selten amtlich aus dem Quark kommt („Syvyydessä“), ansonsten aber im Midtempobereich versumpft. In der Regel kommt jetzt das Wort „solide“ in einer Rezension vor, was für den schmalen Geldbeutel soviel wie „Finger weg!“ bedeutet.

Anspieltipps:

  • Syvyydessä
  • Kuolemanpalvelus
  • Kuolleet, Toinen Jae

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