Swashbuckle - Crime Always Pays - Cover
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Swashbuckle Crime Always Pays


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 53 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

„Keelhaul that filthy landlubber / Send him down to the depths below / Make that bastard walk the plank / With a bottle of rum and a Yo ho ho“ sangen Alestorm auf ihrer letzten Scheibe „Black sails at midnight“ (05/2009) und Swashbuckle konstatieren dieses Jahr „Crime always pays“ - Ein untrübliches Zeichen dafür, dass sich Pirate Metal bester Gesundheit erfreut und die drei brandschatzenden Herrschaften Admiral Nobeard alias Patrick Henry (Gesang, Bass), Commodore Redrum alias Justin Greczyn (Gitarre, Keyboard) und Bootsmann Collins alias Paul Christiansen (Schlagzeug, Perkussion) noch lange nicht ans Aufhören denken.

Im Vergleich zu „Back to the noose“ (07/2009) steuert die Swashbuckle-Armada dieses Mal jedoch ernstere Gefilde an, was schon das völlig ironiefreie Instrumental „Slowly wept the sea“ unterstreicht. Die New-Jersey-Truppe konzentriert sich nämlich lieber auf unkontrollierbare, wirre Songkonstrukte („We are the storm“), Piratenhymnen im Metalcore-Gewand („Powder keg“) und heftige, wenn auch nur minimal voneinander zu unterscheidenden Thrashnummern („Crime always pays“, „The gallow´s pole dancer“, „Raw doggin´ at the raw bar“, „Surf-n-turf“), die mal von einer deftigen Todesbleiwelle erfasst werden („This round´s on you“, „Where victory is penned“) oder in einem Anflug von Grindcore grunzend ihren Beitrag leisten („To steal a life“, „You bring the cannon, we´ll bring the balls“).

Den Spaß muss der Hörer in diesem Sinne meist selbst mitbringen, denn witzige Zwischenspiele gehören der Vergangenheit an und wurden durch die abwechslungsreichen Instrumentalstücke „Of hooks and hornswogglers“, „Legacy´s allure“ und „Rope´s end“ ersetzt, die mit Folk-Einbindung eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Wem diese 180°-Wendung gelegen kommt, weil Swashbuckle in der Vergangenheit ihr komödiantisches Talent ohnehin überstrapaziert hatten, dann ist „Crime always pays“ im Hinblick auf den bisherigen Output der Amerikaner ohne mit der Augenklappe zu zucken die bessere Wahl.

Anspieltipps:

  • Crime Always Pays
  • This Round´s On You!
  • The Gallow´s Pole Dancer

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