Simon McBride - Since Then - Cover
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Simon McBride Since Then


  • Label: Nugene Records
  • Laufzeit: 57 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Der irische Rock-Gitarrist Simon McBride aus Carrickfergus in der Nähe von Belfast hat in seiner Laufbahn schone viele Engagements inne gehabt. Er spielte bereits als 16jähriger Jungspund in der Heavy-Metal-Band Sweet Savage, zu deren Gründungsmitgliedern kein Geringerer als Vivian Campbell (Def Leppard) gehört, verließ die Band aber nach zwei Alben wieder und schloss sich seinem irischen Landsmann Andrew Strong an, den der informierte Musikfan aus dem Kultfilm „The Commitments“ kennen dürfte.

Simon McBride spielte sechs Jahre in der Band von Andrew Strong, bis der Ire sich für eine Solokarriere entschied. Doch zwischen dem Ausstieg bei Andrew Strong und dem ersten Soloalbum – „Rich Man Falling“ (2008) – vergingen nochmals mehrere Jahre, in denen sich McBride als Songwriter und Produzent weiterentwickelte und nebenher in verschiedenen lokalen Bands spielte. Mit dieser beschaulichen Arbeitsgeschwindigkeit ist es nun allerdings vorbei!

Mit „Since Then“ legen Mc Bride (Gitarre, Gesang) und seine Mitstreiter Carl Harvey (Bass) und Paul Hamilton (Drums) ihren zweiten Streich vor, auf dem sich diesmal 14 räudige Bluesrocker tummeln, die McBride in relativ kurzer Zeit geschrieben und eingespielt hat, nachdem er sich für sein Debüt – wie gesagt – alle Zeit der Welt gelassen hat. Aber das ist der normale Lauf im Musikgeschäft, der den Kompositionen auch nicht geschadet hat.

Simon McBride besinnt sich auf seine Stärken und bewegt sich in klassischen Blues-Fahrwassern im Stile eines Gary Moore oder Rory Gallagher. Sprich, er präsentiert eine rockigere Variante des Blues, die er sich u.a. bei seinen Vorbildern Jeff Beck und Jimi Hendrix abgeschaut hat. In Kombination mit einer charismatisch rauen Gesangsstimme des Iren ergibt sich daraus ein Bluesalbum wie aus einem Guss, an dem es handwerklich nichts auszusetzen gibt. Fazit: Eine leidenschaftliche Vorstellung des Iren, an der nicht nur Genrefreunde ihren Spaß haben sollten.

Anspieltipps:

  • Sweet angel
  • Be my baby
  • Down to the wire
  • Dead man walking

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