Erika Rosén - Reload All Emotions And Let Them Collide - Cover
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Erika Rosén Reload All Emotions And Let Them Collide


  • Label: Margit Music/Broken Silence
  • Laufzeit: 46 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Die aus Malmö in Schweden stammende Sängerin und Songschreiberin Erika Rosén mögen einige Insider vielleicht als Frontfrau der Band Small Flowers Crack Concrete kennen. Zusammen mit ihren Kollegen Henrik Hoffer und Fredrik Nyström veröffentlichte Erika Rosén bis dato zwei Alben unter dem Namen Small Flowers Crack Concrete. Jetzt ist sie auch solo unterwegs und bringt mit „Reload All Emotions And Let Them Collide“ gleich mal ein Doppelalbum als Debüt auf den Markt.

Das Werk ist konzeptionell in zwei Abschnitte aufgeteilt. Die, wenn man so möchte, A-Seite ist eine „produzierte“ Studio-CD, die Erika Rosén mit Lotta Wenglén (Bass, Produktion), Katharina Nuttall (Piano, Gesang, Produktion) Christine Owman (Cello) und Carolina Carlbom (Drums) eingespielt hat. Der zweite Silberling, also quasi die B-Seite, besteht aus sechs „Home Recordings“, die Erika Rosén allein zuhause aufgenommen hat.

Dazu braucht es heutzutage nicht mehr als einen Computer und die richtige Software und man hört zwischen Studio- und Heimaufnahmen kaum noch einen Unterschied. Vor allem, wenn man wie Erika Rosén aus dem LoFi-Singer/Songwriter-Bereich stammt und sowieso keine große Produktion auffährt. Diese benötigt die Musik der jungen Schwedin auch nicht. Ihre Kompositionen sind zart, aber wirkungsvoll und funktionieren sowohl als radikal reduzierte Gitarrenstücke („Parade“) wie auch als mit dezenter Perkussion und Piano/Cello-Begleitung eingespielte Indie-Popsongs („Windows“, „Time to fly“). Das ist sympathisch und eine willkommene Abwechslung vom üblichen Pop-Einerlei – egal ob Indie oder nicht.

Anspieltipps:

  • Parade
  • Windows
  • Time to fly
  • Silent like a lamb
  • She just flew away

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