The Dogma - Black Widow - Cover
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The Dogma Black Widow


  • Label: Drakkar/Sony Music
  • Laufzeit: 49 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „Black Widow” liefert die italienische Heavy-Metal-Band The Dogma aus Ancona ihren dritten Longplayer ab, auf dem es gewohnt bombastisch zugeht, was für Heavy Metal „Made in Italy“ mehr oder weniger als Markenzeichen gilt. Dazu gesellt sich diesmal eine stilistische Vielfalt, mit der die Jungs zumindest in der ersten Albumhälfte sehr stark punkten können (allein der Opener „Dirty dark Diane“ ist ein echter Hit!).

Danach lässt die kompositorische Herrlichkeit zwar Stück für Stück nach und die mitunter etwas nervig vor sich hin dudelnden Keyboards gewinnen die Oberhand („The nature and the icelander“), doch so schlimme Auswüchse wie auf so mancher italienischer Produktion muss der Hörer auf „Black Widow“ nicht ertragen.

Die Band aus der Hafenstadt an der Adriaküste mischt munter Hardrock („The fate of the leaders“) mit Melodic („All alone“), Power („The bride is back“) und Thrash Metal („Mindfreak“) und setzt als Krönung dezente Gothic-Anleihen aus der H.I.M.-Ecke obendrauf („Lost forevermore“, „Eternal embrace”). Das ergibt einen sehr fetten und opulenten Klangteppich, mit dem sich Fans aus der Bombast-Metal-Szene durchaus anfreunden können. Ein melodisches Hit-Feuerwerk wie z.B. auf Avantasia-Alben kommt auf „Black Widow“ zwar nicht zum Vorschein, aber man hört den Italienern an, dass sie sich stetig verbessern und inzwischen ihre Nische im Heavy Metal gefunden haben.

Anspieltipps:

  • All alone
  • Sister pain
  • Dirty dark Diane
  • The bride is back

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