Buck Brothers - We Are Merely Filters - Cover
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Buck Brothers We Are Merely Filters


  • Label: Back2forward/ALIVE
  • Laufzeit: 33 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Buck Brothers aus London, England sind ein nicht miteinander verwandtes oder verschwägertes Trio, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 dem Pop-Punk verschrieben hat. Das ist vielleicht ein bisschen spät, denn historisch gesehen ist dieses durch Bands wie The Offspring, SUM 41, Blink-182 oder die frühen Green Day belegtes Genre schon längst auf einem sterbenden Ast. Aber die Buck Brothers – namentlich Andy Duke (Gesang, Bass), Dominic Beckford (Gitarre, Gesang) und Craig Welsh (Drums, Gesang) – scheinen damit den Erfolg zu haben, den sie sich wünschen.

Ihre Debüt-EP „The World According to Buck“ stand auf der Playlist von mehr als 400 College Radiostationen und mit ihrem ersten Longplayer „Me“ (10/2007) im Gepäck konnten sich die Buck Brothers u.a. als Support von Primal Scream, The Futureheads, Babyshambles und Goldfinger verdingen. Das ist bescheiden, aber zumindest mal ein Anfang.

Jetzt liefert das Trio seinen nächsten Longplayer „We Are Merely Filters“ ab, der mit 33 Minuten Spielzeit gar nicht mal so „long“ ist. Doch sei’s drum. Im Punkrock geht es sowieso darum, schnell auf den Punkt zu kommen und keine progressiven Epen abzuliefern. Diesen Teil erfüllen die Engländer auf „We Are Merely Filters“ problemlos. Was das Trio dagegen nicht auf Kette bekommt, ist dem Hörer ihre Form des Pop-Punk schmackhaft zu machen. Denn für Popmusik sind die Melodien einfach zu schwach und zu wenig eingängig und für waschechten Punkrock fehlt der Rotz und die Aggressivität.

Die von den Buck Brothers getroffene Mischung aus Pop und Punk versandet demnach in einem Nirwana aus nicht vorhandener Authentizität und langweiligen Songs, die auch der kurzen Albumspielzeit nicht trotzen können. Denn nach 15 Minuten haben die drei Londoner alles gesagt und damit soll es dann auch gut sein. Alles andere wäre reine Zeitverschwendung.

Anspieltipps:

  • Remission
  • All the things
  • She’s not wearing any

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