Man Doki Soulmates - Thank You! - Cover
Große Ansicht

Man Doki Soulmates Thank You!


  • Label: Red Rock/Sony Music
  • Laufzeit: 78 Minuten
Artikel teilen:
7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Immer wenn Songschreiber und Produzent Leslie Mandoki (57) ruft, kommen sie alle, die ganz großen nationalen und internationalen Pop-, Jazz- und Rockstars, um gemeinsam mit dem gebürtigen Ungarn, der Ende der 70er Jahre mit der Kulttruppe Dschinghis Khan berühmt wurde, zu musizieren. Das Ganze firmiert unter dem Banner „Man Doki Soulmates“ und kann seit dem 1991er Debüt „Out Of Key... With The Time“ auf mittlerweile neun erfolgreiche Album-Veröffentlichungen verweisen.

35 Jahre nach Mandokis Flucht aus Ungarn in die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1975, ist es für den 57-Jährigen an der Zeit, einen Rückblick vorzunehmen und ein musikalisches Dankeschön auszusprechen. Dazu wählte Mandoki 16 der schönsten Songs aus fast 20 Jahren Soulmates-Geschichte aus und kompilierte daraus das Best-Of-Album mit dem simplen wie alles sagenden Titel „Thank You!“.

Mit 18 Songs (wobei das Titelstück gleich zweimal vertreten ist), ist „Thank You!“ bis an den Rand der CD-Kapazität bestückt. Und auch die Liste der 22 (!) vertretenen Soulmates ließt sich wie ein Who is Who der Pop-, Rock- und Jazzszene: Ian Anderson (Jethro Tull), Jack Bruce (Cream), Chris Thompson (Manfred Mann’s Earth Band), David Clayton-Thomas (Blood Sweat & Tears), Bobby Kimball und Steve Lukather (Toto), Michael und Randy Brecker, Nik Kershaw, Steve Khan, Al Di Meola, Bill Evans (Miles Davis-Band), Anthony Jackson (Steely Dan), Victor Bailey (Weather Report), Chaka Khan, Pino Palladino, John Helliwell (Supertramp), Eric Burdon, Peter Maffay, Nick van Eede, Mike Stern und Till Brönner.

Die gestandene Musikerschar agiert in traumwandlerischer Manier miteinander und liefert ein prächtiges Paket erwachsenenorientierter Musik ab, an dem es handwerklich nichts auszusetzen gibt, wobei die Songs ihre Spannung maßgeblich aus instrumentalen Soloeinlagen sowie dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Sänger beziehen. Bei so viel Perfektion verzeiht man den man Doki Soulmates auch den einen oder anderen nicht so aufregenden Track, da dieser selbst dann immer noch gehaltvoller ist, als vieles was sich im aktuellen Popmarkt so tummelt.

Anspieltipps:

  • Legend
  • Move on
  • Daydream
  • Thank you
  • Never give in
  • I lost my heart in China
  • Hold on to your dreams

Neue Kritiken im Genre „Pop/Rock“
7.5/10

Colors
  • 2017    
Diskutiere über „Man Doki Soulmates“
comments powered by Disqus