City Light Thief - Laviin - Cover
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City Light Thief Laviin


  • Label: Midsummer Records
  • Laufzeit: 36 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

„Laviin“ ist ein mit Herzblut eingespieltes Album in der Schnittmenge aus Punkrock, Hardcore und nicht im Übermaß eingesetzten Schreigesang aus der Emo-Ecke.

Gut sieben Jahre agierten ein paar Teenager aus Grevenbroich (der Heimat von Horst Schlämmer...) unter dem Namen Whisk?! in wechselnden Line-Ups als Band. 2009 erfolgt die Umbenennung in City Light Thief, zwei Jahre später – also jetzt! – steht mit „Laviin“ das Debütwerk unter neuem Namen in den Verkaufsregalen.

Die Musiker von City Light Thief sind alle erst Anfang 20. Vielleicht erklärt sich dadurch der extreme Ehrgeiz, mit dem Benjamin Mirtschin (Gesang), Tobias Schmidt (Gitarre, Gesang), Roman Laube (Gitarre), Tobias Brings (Bass, Gesang) und Robert Matyjaszczyk (Drums) an die Aufnahmen ihres Erstlings ans Werk gegangen sind. Im Studio schien sich die Band jedenfalls zeitweise fast zu zerfleischen und stand mehr als einmal vor der Auflösung.

Grundsätzlich haben sich diese internen Kämpfe gelohnt. Denn „Laviin“ ist ein mit Herzblut eingespieltes Album in der Schnittmenge aus Punkrock, Hardcore und nicht im Übermaß eingesetzten Schreigesang aus der Emo-Ecke. Wie schön, dass sich die dazugehörige Produktion der Machart der Songs anpasst und angenehm druckvoll aus den Boxen tönt, was für ein Indie-Debüt ja nicht selbstverständlich ist. Das führt zu einer ausgewogenen Mischung aus Härte und Melodiösität, mit der City Light Thief eine ernstzunehmende Duftmarke in der deutschen Indie-Rockszene setzen können.

Natürlich sollte niemand Überdinge von dieser jungen Band und ihrem ersten Album erwarten, aber im Vergleich zu dem, was andere Newcomer sich trauen als Debüt vorzulegen, ist „Laviin“ bereits sehr gut!

Anspieltipps:

  • Pioneers
  • Circa now
  • Black tongues
  • An Alpine idyll
  • Architect vs. avalanche

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