Johannes Oerding - Boxer - Cover
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Johannes Oerding Boxer


  • Label: Columbia/Sony Music
  • Laufzeit: 50 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

„Boxer“ steht vor allem für handgemachte Popsongs im Bandformat mit natürlich klingenden Drums, Piano, Bass und Akustikgitarre.

Fast exakt zwei Jahre und mehr als 200 Live-Auftritte nach seinem Solodebüt „Erste Wahl“ (02/2009), das sich bis in die Top 40 der deutschen Album-Charts vorgekämpft hatte, legt der Wahl-Hamburger Sänger und Songschreiber Johannes Oerding (29) seinen zweiten Longplayer „Boxer“ vor, auf dem sich 13 live eingespielte Songs befinden, von denen der Presse zur Begutachtung neun vorgestellt werden.

Bei den Aufnahmen in den Hamburger Gaga Studios halfen dem Endzwanziger in der Szene bekannte Kollegen wie Frank Ramond (Annett Louisan, Ina Müller, Roger Cicero, Christina Stürmer), Sven Bünger (Soulounge, Cultured Pearls), Stefan Knöss (Justin Balk, Oceana, Just Jonas) sowie Mark „Big“ Smith (Preluders, Juliane Werding, Patrik Nuo) als Texter, Komponisten und Produzenten. Sie schufen zusammen mit Johannes Oerding ein Liedermacheralbum, das auf deutschsprachige Texte setzt, die weder peinlich noch altbacken sind. Für Lieder in der Muttersprache ist dies fraglos eine unabdingbare Eigenschaft, die nur selten zufriedenstellend erfüllt wird.

Als weiteres Plus kommt ein angenehm warmer Sound dazu, der die Live-Atmosphäre im Studio widerspiegelt und für das richtige Singer/Songwriter-Feeling sorgt, das auf die mit Liebe zum Detail arrangierten Tracks abfärbt. Denn „Boxer“ steht vor allem für handgemachte Popsongs im Bandformat mit natürlich klingenden Drums, Piano, Bass und Akustikgitarre. Daraus resultiert ein rundherum schönes Album, das ein wenig Abwechslung in die deutsche Songwriter-Pop-Szene bringt.

Anspieltipps:

  • Morgen
  • Gelandet
  • Trotzdem
  • Reparier’n
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