The Fuzztones - Preaching To The Perverted - Cover
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The Fuzztones Preaching To The Perverted


  • Label: Stag-O-Lee/INDIGO
  • Laufzeit: 41 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
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The Fuzztones erledigen ihren kleinen Raubzug durch die 60er Jahre mit Charme und viel Liebe zum Detail.

Nach 30 Jahren Bandgeschichte, in der ca. 15 Alben erschienen und quasi ein ganzes Genre nach der in New York gegründeten Band benannt wurde, legen die legendären Fuzztones mit „Preaching To The Perverted“ das erste Werk mit ausschließlich eigenen Kompositionen seit fünf Jahren vor. Das wird die immer noch pulsierende Fangemeinde der Kultband sicher freuen.

Voller Stolz berichtet Bandleader und Gründer Rudi Protrudi (Gesang, Gitarre, Texte, Artwork) vom besten Fuzztones-Album aller Zeiten. Doch mal ehrlich: welcher Musiker tut das nicht, wenn er sein neuestes Werk der Öffentlichkeit präsentiert? Halten wir deshalb fest: „Preaching To The Perverted“ ist ein typisches Fuzztones-Album geworden, das mit dreckigen Orgelsounds und räudigen Gitarrenriffs wie ein vergessenes Relikt aus den 60er Jahren klingt, bei dem ruhig ein Kleinbisschen bei noch berühmteren Kollegen geklaut werden darf.

So hören wir Anleihen von „Riders on the storm“ von den Doors in „Don’t speak ill of the dead” und „Old“ oder auch „(I can’t get no) Satisfaction” von den Rolling Stones in „Launching satanity’s dice“. Aber das geht in Ordnung, denn The Fuzztones erledigen ihren kleinen Raubzug durch die 60er Jahre mit Charme und viel Liebe zum Detail. Dass ihre Lieder dabei nicht an die Genialität der genannten Big Player herankommt, dürfte Fuzztones-Fans wie seither egal sein. Ein netter Spaß ist „Preaching To The Perverted“ allemal. Und das nicht nur für eingeschworene Fans.

Anspieltipps:

  • Old
  • Bound please
  • Lust pavillion
  • Flirt, hurt & desert

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