Billion Dollar Babies - Die For Diamonds - Cover
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Billion Dollar Babies Die For Diamonds


  • Label: Esmeralda Music Group
  • Laufzeit: 39 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Songs sind möglichst einfach gestrickt und steuern ohne Umschweife auf eingängige Refrains zum Mitgrölen und Kopfwackeln zu.

Aus der Heimatstadt von Mando Dio und Sugarplum Fairy, nämlich Borlänge in Schweden, macht sich mit dem Quintett Billion Dollar Babies eine weitere Band aus der beschaulichen Industriestadt auf ins internationale Rennen um die Gunst des Hörer. Die Herren Frankie Rich (Gesang), Nic Lester (Bass), Pat Kramer (Gitarre), Jon Silver (Gitarre) und Robban XIII (Drums) haben sich dazu auf ihrem Debütalbum „Die For Diamonds“ einer Mischung aus Glam-, Sleaze- und Hardrock mit leichter Metal-Würze verschrieben, die ihre Ursprünge deutlich hörbar (und im Booklet auch sichtbar!) in den 80er Jahren hat.

Die Band präsentiert sich in der Mode längst vergessen geglaubter Zeiten (Netzhemd, enge Lederhosen, Pudelfrisuren) und führt Einflüsse von Kiss und Mötley Crüe als Inspiration für ihre Songs an. Wer sich mit „Die For Diamonds“ allerdings aufmerksam befasst, kann auch noch gut und gerne ein halbes Dutzend weitere Genrevertreter aus der goldenen Epoche des Hardrock heraushören, wie z.B. Alice Cooper (natürlich, bei dem Bandnamen!), aber auch Bon Jovi, Stryper, Winger oder die deutschen Vertreter Scorpions und Bonfire.

Will heißen: Die Songs sind möglichst einfach gestrickt und steuern ohne Umschweife auf eingängige Refrains zum Mitgrölen und Kopfwackeln zu. Echte Großtaten gelingen den Schweden dabei leider nicht, obwohl die zehn Tracks runtergehen wie Öl. Doch es fehlen einfach die großen Melodien, Hooks und Riffs, mit denen sich die Billion Dollar Babies im Gedächtnis festkrallen können. Dazu kommt leider auch noch eine ziemlich flachbrüstige Produktion, gegen die sich die Schweden sehr schwer tun und am Ende nichts weiter als ein nettes, aber sehr laues Lüftchen verbreiten.

Anspieltipps:

  • Lose it
  • Right on time
  • Key to my heart
  • Nineteen ninety four

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