Maxxwell - All In - Cover
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Maxxwell All In


  • Label: Fastball/Sony Music
  • Laufzeit: 43 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Vor 1½ Jahren tauchte die Schweizer Rockband Maxxwell aus Luzern mit der stylischen Namensschreibweise das erste Mal mit ihrem Debütalbum „Dogz On Dope“ (09/2009) auf der musikalischen Bildfläche auf und durfte als Belohung die deutsche Heavy-Metal-Legende Udo Dirkschneider (U.D.O.) auf Tour begleiten.

Jetzt legt das Quintett mit Longplayer Nummer zwei nach, den die Band auf den Titel „All In“ getauft hat. Mit den elf Tracks des Albums wollen die Luzerner in der Hierarchie der traditionell gut besetzten Schweizer Hardrock-Szene (u.a. Shakra, Gotthard, Krokus) weiter nach oben kommen und fahren dazu eine solide Sammlung knackiger Riffs und Melodien auf.

„All In“ ist deshalb nur als solide einzustufen, weil auf dem Album absolut kein Song zu finden ist, der so oder so ähnlich nicht schon einmal eingespielt wurde. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, wie Stücke der Marke „Dead end street“, „Black widow“ oder „Out of control“ beweisen. Einen echten Hit sucht man dennoch vergebens. Denn auch wenn Maxxwell amtlich rocken und sich dazu einen bemerkenswert druckvollen Sound per Eigenproduktion auf den Leib schneiderten, der dem Genre zu 100% gerecht wird, sind ihre Songs im Vergleich leider nur gehobene Stangenware.

Fazit: Die Songs auf „All In“ sind zwar mit hörbarer Leidenschaft in Szene gesetzt, können am Ende des Tages in nüchternem Zustand aber nicht wirklich mitreißen.

Anspieltipps:

  • Trouble
  • Anything
  • Out of control
  • Dead end street

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