Paul Thorn - Pimps And Preachers - Cover
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Paul Thorn Pimps And Preachers


  • Label: Blue Rose Records
  • Laufzeit: 50 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit urwüchsiger Live-Power und einer auffälligen Reibeisenstimmen wird der Sänger und Songwriter gerne als „Joe Cocker from the South“ bezeichnet.

Der Amerikaner Paul Thorn (47) legt mit „Pimps And Preachers” bereits sein siebtes Album seit seinem 1997er Majordebüt „Hammer And Nail“ vor. Thorn zählt zu der Garde erdiger Roots-Rocker aus dem Süden der USA, wie sie auf dem süddeutschen Label Blue Rose Records gleich im Dutzend eine Vertriebsheimat gefunden haben. Da weiß der Hörer gleich woran er ist.

Mit urwüchsiger Live-Power und einer auffälligen Reibeisenstimmen wird der aus Tupelo stammende Singer/Songwriter und ehemalige Profi-Boxer gerne als „Joe Cocker from the South“ bezeichnet. Dabei unterscheidet sich die Musik der beiden Protagonisten doch erheblich. Denn während der 66jährige Joe Cocker im Laufe der vergangenen Jahre immer mehr in Richtung Popmusik abgedriftet ist, macht Paul Thorn weiterhin Whiskey getränkte Südstaaten-Rockmusik, die dem Genre zwar keine neuen Impulse versetzten kann, aber durchaus ihre Daseinsberechtigung besitzt.

Paul Thorn sind auf seinem aktuellen Werk leider nur selten herausragende Songs wie „Love scar“, „Tequila is good for the heart“ und „I hope I’m doin’ this right“ gelungen, sodass der Querverweis des Labels in Bezug auf Thorns Band zu Kollegen wie Tom Petty (The Heartbreakers) und Bruce Springsteen (E Street Band) eindeutig zu weit hergeholt scheint. Doch die stimmig arrangierten Stücke (akustische Gitarren, Fiddle, Mandoline, Slide- und E-Gitarre, Hammond Orgel) und das unaufdringliche Wesen des Amerikaners sorgen zumindest für ein akzeptabel unterhaltendes Album, mit dem Paul Thorn seine kleine, aber treue Frangemeinde zufrieden stellen wird.

Anspieltipps:

  • Love scar
  • Buckskin Jones
  • You might be wrong
  • I hope I’m doin’ this right
  • Tequila is good for the heart

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