Rod Stewart - The Best Of... The Great American Songbook - Cover
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Rod Stewart The Best Of... The Great American Songbook


  • Label: J Records/Sony Music
  • Laufzeit: 50 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

67 Stücke wurden auf den bisherigen „Songbooks” verbraten. Hier sind die 13 Höhepunkte.

Mit inzwischen fünf Ausgaben der im Jahr 2002 gestarteten „The Great American Songbook”-Reihe, die sich den großen Klassikern der amerikanischen Musikgeschichte widmet, hat sich Rod Stewart (66) den Herbst seiner Karriere kommerziell noch einmal so richtig versüßt. Denn zumindest in den USA gehen die Songbook-Alben wie geschnitten Brot über die Ladentheken. Folge: Alle Alben landeten in den Top 5 der Billboard Charts.

Weltweit belaufen sich die Verkaufszahlen der Grammy-prämierten Reihe inzwischen auf über 18 Millionen Einheiten. Davon können andere Künstler Stewarts Generation nur träumen. Besonders glücklich zeigt sich deshalb auch Produzent und Label-Boss Clive Davis, der Stewart zu seinem Glück zwang: „Mit Rods ‘Songbook’-Reihe hatten wir die einmalige Gelegenheit zu zeigen, wie lange eine Künstlerkarriere dauern kann. Darüber hinaus haben wir bewiesen, dass diese amerikanischen Evergreens über die Jahre nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Wer in einem kurzlebigen Business wie unserem tätig ist, weiß, welch seltener Glücksfall das ist.”

Wer sich bis dato noch nicht mit der „Songbook“-Reihe auseinandergesetzt hat, sich nicht entscheiden konnte, welches der fünf Alben er kaufen soll oder einfach nur mal in das Oeuvre reinschnuppern will, erhält nun die Gelegenheit mit der 14 Songs umfassenden Zusammenfassung „The Best Of... The Great American Songbook“. 67 Stücke wurden auf den bisherigen „Songbooks” verbraten. 13 Höhepunkte sowie einen brandneuen Titel („You’ll never know“) bietet die vorliegende CD. Das ist dünn, aber durchaus ausreichend, um den Sinn und die Idee hinter dem „Songbook“-Projekt zu verstehen.

Drückt man es positiv aus, gibt Rod „Reibeisenstimme“ Stewart auf den „Songbook“-CDs den Vorzeige-Crooner, der sich gefühlvoll durch einen Klassiker nach dem anderen singt, dabei massive Streichorchesterunterstützung erhält und im Prinzip nichts falsch macht. Betracht man das Dargebotene etwas kritischer, haben wir es mit seichter Hotel-Lounge- und Fahrstuhlmusik zu tun, die nicht wehtut und eben deshalb perfekt als Hintergrundbeschallung taugt. Als Karriereausklang mag dies in Ordnung sein und einen Grammy kann man damit ebenfalls abräumen, nur eben keine uneingeschränkten Begeisterungsstürme ernten.

Anspieltipps:

  • Beyond the sea
  • Bye bye blackbird
  • Long ago and far away
  • Someone to watch over me

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