The Baseball Project - Volume 2: High And Inside - Cover
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The Baseball Project Volume 2: High And Inside


  • Label: Blue Rose Records
  • Laufzeit: 46 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
4.4/10 Leserwertung Stimme ab!

The Baseball Project ist eine vierköpfige Supergruppe der US-amerikanischen Indie-Rockszene, die das Männerthema Baseball für ihre Songs aufgreift und die großen Zeiten von Teams wie zum Beispiel den Boston Red Sox, New York Yankees, Los Angeles Dodgers, Seattle Mariners, Minnesota Twins und San Francisco Giants aus der über einhundertjährigen Geschichte des Baseballs vertont.

Personell verbergen sich hinter diesem speziellen Projekt Steve Wynn (Gesang, Gitarre) und seine Ehefrau Linda Pitmon (Drums, Percussion) sowie Scott McCaughey (Gesang, Gitarre, Keyboards) und Peter Buck (Bass) aus dem R.E.M.-Lager. Im Juli 2008 veröffentlichte die Supergruppe ihr Debütalbum „Volume 1: Frozen Rapes And Dying Quails“, das sich zu einem kommerziellen Achtungserfolg mauserte.

Knapp 2½ Jahre später meldet sich das Quartett mit der Fortsetzung zurück und bleibt darauf natürlich seinem ungewöhnlichen Thema treu. Auf „Volume 2: High And Inside“ präsentiert sich The Baseball Project dabei nicht nur musikalisch vielseitiger als auf dem Debüt, die 13 neuen Baseball-Geschichten werden auch noch von einer ganzen Armada an Gastmusikern flankiert, die alles andere als Unbekannte sind.

Die Kollegen Ben Gibbard (Death Cab For Cutie), Craig Finn (The Hold Steady), Steve Berlin (Los Lobos), Chris Funk und John Moen (The Decemberists), Ira Kaplan (Yo La Tengo), Paul Brainard, Robert lloyd und Rodrigo D’Erasmo halfen bei der Entstehung mit und sorgten damit für eine musikalische Stilerweiterung, die heuer Country, Folk, Rock und Indie-Pop mit einschließt.

Somit lässt sich „Volume 2: High And Inside“ in die weite Welt des Americana einsortieren, wobei die meisten europäischen Hörer die Textfeinheiten zum Thema Baseball nicht nachvollziehen werden können. Die Amerikaner haben ja auch kaum bis keine Ahnung vom Fußball (Soccer). Deshalb legt man die Texte besser nicht auf die Goldwaage und hält sich an die Musik. Diese tönt gefällig und authentisch aus den Boxen ohne besondere Ausrufezeichen zu setzen. Qualitativ gibt es weder Ausreißer nach unten noch nach oben, so wie es sich für ein routiniert aufspielendes Allstar-Project gehört. Spannend ist sicher etwas anderes, aber unterm Strich passt’s schon.

Anspieltipps:

  • 1976
  • Look out mom
  • Here lies Carl Mays
  • Don’t cal them twinkies
  • Ichiro goes to the moon

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