Doomsword - The Eternal Battle - Cover
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Doomsword The Eternal Battle


  • Label: Dragonheart/SOULFOOD
  • Laufzeit: 43 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Nein, „My Name Will Live On“ (06/2007), das letzte Album der italienischen Epic Metal-Barden Doomsword, kam in unserer Kritik nicht besonders gut weg. „Zurecht“ mögen die einen sagen, „Unverschämt“ die anderen. Als dann der Nachfolger mit dem klingenden Namen „The eternal battle“ auf dem Tisch landet, ist er nicht zu gebrauchen, eine Ecke der CD ist abgebrochen. Sind etwa finstere Mächte am Werk, die einen weiteren Verriß der musikalischen Ergüsse der Herrschaften Deathmaster (Gesang), Sacred Heart (Gitarre), Nidhoggr (Bass) und Wrathlord (Schlagzeug) befürchten? Nun gut, wenn der Krieg schon ewig dauert, hat er auch einen fairen Prozess verdient und wird umgehend nach Veröffentlichung im gut sortierten Plattenladen erstanden!

Mit „Varus battle“ bzw. „Varusschlacht“ geht es dann los, das epische Gemetzel. Die Feldherren besteigen ihre Pferde und reiten erstmal im Galopp durch einen energischen Track, den Manowar auch gerne mal wieder schreiben würden. Ohne Pause mischt sich anschließend der stampfende Titeltrack ins Geschehen und offenbart in mittleren Geschwingigkeitsexkursen, das ein ansprechendes Gitarrensolo ohne Weiteres eine mittelmäßige Nummer vor dem Exitus retten kann. In alte Muster fallen Doomsword allerdings mit „Wrath of the gods“ und „Soldier of fortune“ zurück, denn obwohl ersterer Track wenigstens versucht durch hartes Schlagzeugspiel auf sich aufmerksam zu machen, verkommt letzterer schnell wegen seiner lächerlich-einfallslosen Betonung zum Laientheater („Mo-o-o-o-on“, „Mo-o-o-o-ds“, etc. pp.).

Doch damit nicht genug: „Battle at the end of time“ kann eine tolle Melodie vorweisen, bleibt aber in der Entwicklung stecken, „The fulminant“ ist das etwas bockigere Äquivalent dazu, „Song of the black sword“ frönt ausgelassen den schunkeligen bis gähnend-langweiligen Freuden des Epic Metal und bis „Warlife“ als einigermaßen gelungene Nummer eine schlachtenbummlerische Note einstreut darf das überflüssige Instrumental „The time has come...“ auf der Akustischen klimpern. Kaufempfehlung? Wohl eher nicht. Doomsword liefern auf „The eternal battle“ zwar einen direkteren Zugang für ihre zwischen klassischem Heavy und Power Metal pendelnden Kompositionen, eindrucksvoll oder packend ist die über weite Strecken eindimensionale Vorstellung aber beim besten Willen nicht.

Anspieltipps:

  • Warlife
  • Varus Battle (Varusschlacht)

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