Demon´s Eye - The Stranger Within - Cover
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Demon´s Eye The Stranger Within


  • Label: Supermusic/ALIVE
  • Laufzeit: 67 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

„The Stranger Within“ ist ein feines Album für Fans von Rainbow und Deep Purple, bei dem es keinen Ansatz zu Beschwerden gibt!

Wenn eine Rockgruppe seit mehr als 13 Jahren als hervorragende Tribute-Band unterwegs ist und dann erstmals ein Album mit eigenen Songs aufnimmt – wie klingt dieses dann wohl? Dies zu erraten dürfte nicht schwer fallen: In etwa so wie die seit Ewigkeiten nachgespielten großen Vorbilder. Dass dies natürlich ganz böse in die Hose gehen kann, ist offenbar einkalkuliert. Im vorliegenden Fall muss man sich diesbezüglich allerdings keine Sorgen machen, denn die deutsche Formation Demon’s Eye zählt mit ihrer „Professional Deep Purple Tribute Show” zu Europas besten Deep-Purple-Coverbands und wird von den Originalinterpreten in den höchsten Tönen gelobt.

Die Verehrung geht sogar soweit, dass die Musiker beider Bands (Jon Lord und Ian Paice von Deep Purple) zusammen auf die Bühne gehen und Konzerte geben. Wären die Jungs von Demon’s Eye – Mark Zyk (Gitarre), Florian Pritsch (Orgel, Keyboards), Maik Keller (Bass) und Andree Schneider (Schlagzeug) – an ihren Instrumenten keine passablen Könner, würden die Herren Rockstars gewiss einen großen Bogen um solche Auftritte machen. Doch nun kommt auch noch das Kompositionselement dazu, bei dem sich endgültig Spreu und Weizen trennen. Aber auch hier macht das deutsche Quartett eine ausnahmslos gute Figur.

Ein gehöriger Beitrag zum Gelingen des Albums ist freilich auch die Verpflichtung von Gesangslegende Doogie White (Ex-Rainbow, Ex-Yngwie Malmsteen), der mit seiner markanten, an den verstorbenen Ronnie James Dio gemahnenden Stimme für eine tolle Spät-70er-Jahre-Atmosphäre sorgt und den eindeutig im Rainbow- und Deep-Purple-Klangkosmos angesiedelten Stücken seinen Stempel aufdrückt. So wähnt sich der Hörer eingebettet in charakteristische Orgelklänge und ausdrucksstarke Gitarreneinlagen wie im siebten Rockhimmel, auch wenn bei den elf Tracks kein potenzieller Klassiker herausspringt. Aber dies zu erwarten wäre auch vermessen. „The Stranger Within“ ist trotzdem ein feines Album für Fans von Rainbow und Deep Purple, bei dem es keinen Ansatz zu Beschwerden gibt!

Anspieltipps:

  • Heaven again
  • Brand new life
  • Sins of the father
  • Far over the rainbow

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