Jason Isbell And The 400 Unit - Here We Rest - Cover
Große Ansicht

Jason Isbell And The 400 Unit Here We Rest


  • Label: Blue Rose Records
  • Laufzeit: 40 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

„Here We Rest“ wird nicht von kraftvollen Rocksongs geprägt, sondern von sehnsuchtsvollen Stücken.

Jason Isbell, das ehemalige Mitglied der Southern-Rockband Drive-By-Truckers aus Athens, Georgia (bis 2007), veröffentlicht mit „Here We Rest“ zusammen mit seiner vierköpfigen Band The 400 Unit sein mittlerweile drittes Werk als Soloact bzw. Bandleader. Stilistisch entfernt sich Isbell auch auf diesem Album nicht allzu weit von seiner Ex-Band, womit der 33-Jährige mit seinem Americana-Sound bestehend aus Versatzstücken aus Country, Folk, Singer/Songwriter und Rock natürlich perfekt zum Repertoire des süddeutschen Blue Rose Labels passt, zu dem er nach einer kurzen Auszeit zurückgekehrt ist.

„Here We Rest“ wird nicht, wie die Kenner eventuell erwartet hatten, von kraftvollen Rocksongs geprägt – die es auf der Platte freilich auch gibt („Got it alone“; „Never could believe“) –, sondern von sehnsuchtsvollen Stücken wie „We’ve met“, „Codeine“ und „Heart on a string“, die sich mit menschlichen Schicksalen, dem Kampf um die eigene Würde, aus dem Krieg zurückkehrenden Soldaten und der Rezession in den USA beschäftigen.

Freilich gibt es spaßigere Themen für ein Album, doch durch die überwiegend ernste Note in den Texten und die eindringlichen Arrangements im Zusammenspiel aus akustischen und elektrisch verstärkten Instrumenten wird Atmosphäre erzeugt und gestärkt. So zieht sich zwar eine düster ausgelegte Grundstimmung durch das Album, das darunter allerdings nicht leidet und damit unterm Strich eine gelungene Americana-Vorstellung abgibt.

Anspieltipps:

  • Codeine
  • We’ve met
  • Got it alone
  • Heart on a string

Neue Kritiken im Genre „Americana“
Diskutiere über „Jason Isbell And The 400 Unit“
comments powered by Disqus