Clare Maguire - Light After Dark - Cover
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Clare Maguire Light After Dark


  • Label: Polydor/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

In der Online-Community MySpace begann Clare Maguire ihre ersten musikalischen Werke der Öffentlichkeit preiszugeben. Wer sich erinnern kann, MySpace ist der mittlerweile völlig aus der Mode gekommene Vorgänger von Communities wie das heute schwer angesagte Facebook und Maguire bekam 2008 endlich die Aufmerksamkeit der User und der Plattenfirmen. Polydor Records nahm sich ihrer an und zusammen mit dem renommierten Songwriter und Produzenten Fraser T. Smith (Craig David, Adele, Kylie Minogue, Keane) komponierte die irische Sängerin und Songwriterin bis auf eine Ausnahme alle Songs. Nur bei „Freedom“ war mit dem Deutschen Christian Kalla alias Crada ein fremder Komponist am Werk.

Schon beim ersten Track wird klar, was Clare Maguire besonders eindrucksvoll kann: Ihre warme und dunkle Stimme setzt sich gegen das allgegenwärtige Keyboard und alle anderen Instrumente locker durch und bleibt dank ihrer Einzigartigkeit im Gedächtnis. Auch wenn einige Arrangements etwas überladen klingen, erstaunt die Hitdichte: „Last dance“, „Freedom“, „The Shield and the sword“ oder „I surrender“, „Ain't nobody“ und „Bullet“ sind alles radiotaugliche Ohrwürmer, die gute Qualität besitzen und durch treibende Klänge sowie eindrucksvollen Gesang punkten.

Die Michael Jackson-Hommage „Last dance“ lebt vom eindringlichen Text, der gewohnt emotionalen gesanglichen Performance und der Melodie, die sofort und langwierig haften bleibt. Die Songs, in den Maguire ihrer Stimme freien Lauf lässt, z.B. „Freedom“ und das an ein irisches Volkslied erinnernde „This is not the end“ überzeugen besonders, vor allem „This is not the end“ sollte jedem Hörer eine Gänsehaut auf die Haut zaubern, wenn Clare Maguire stimmlich überragt.

Musikalisch gibt es von Electro-Pop bis Folk alles geboten, sodass es nie langweilig wird, der 24jährigen Irin zuzuhören. Es bleibt zum Schluss nur festzustellen, dass Clare Maguire ähnliches stimmliches wie kompositorisches Talent wie z.B. Adele aufweisen kann und mit Unterstützung der Medien ihren Erfolg haben wird, auch wenn die Arrangements von Maguire und Mister Smith in wenigen Fällen etwas reduzierter sein könnten, damit diese einzigartige Stimme noch mehr zur Geltung kommt.

Anspieltipps:

  • The Shield and The Sword
  • The Last Dance
  • Bullet
  • Ain't Nobody
  • This Is Not The End

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