An Horse - Walls - Cover
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An Horse Walls


  • Label: Grand Hotel Van Cleef
  • Laufzeit: 46 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
7.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Kate Coopers und Damon Cox’ (alias An Horse) zweites Album ist da. Für uns Deutsche ist es erst ein Jahr her, dass der Vorgänger „Rearrange Beds“ erschien. In Australien hatte es da schon über ein Jahr auf dem Buckel. Also direkt zwei Fragen sind zu klären: Läuft man tatsächlich Gefahr, dass das Album schlechter wird? Getreu dem Motto: Das zweite Album gut hinzubekommen ist schwerer als das Erste. Und die berüchtigte Frage nach der Weiterentwicklung.

Knackig, flott geht es los, Gitarre, Gesang, Schlagzeug. Hier hätten auch The White Stripes ihre Freude dran. Auch „Not Mine“ kommt gitarrenlastig daher auch wenn es das Tempo (bewusst) rausnimmt. Doch bei „Airport Death“ nimmt das Tempo wieder stark zu. Die ersten drei Lieder sind angenehm, gehen ins Ohr und verursachen durchaus Ohrwürmer.

„Know this, We’ve Noticed”, und „Walls” sind dagegen etwas zu vorhersehbar und schon während des ersten Hörens lässt sich erahnen wie das Lied weiter bzw. zu Ende geht. Doch das bleiben nur Ausnahmen. „Brain on a table“ ist etwas gewagter, etwas noisiger als der Rest. „100 Whales“ zählt sich mit „Swallow the sea“ und „Tiny Skeletions” zu den ruhigsten Stücken dieses Albums.

Zu den Ausgangspunkten: An Horse ist ein gutes Werk gelungen, das sich sehr gut hören lässt, aber eben auch manchmal etwas zu einfach gestrickt daherkommt. Es ist der Schritt in die richtige Richtung, aber zu einem Meisterwerk fehlt es noch ein bisschen an Raffinesse.

Anspieltipps:

  • Dressed Sharply
  • Airport Death
  • Leave me
  • Brain on a table

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