Amber Rubarth - Good Mystery - Cover
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Amber Rubarth Good Mystery


  • Label: R.D.S./CARGO
  • Laufzeit: 42 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Amber Rubarth ist Amerikanerin und hat als 17-jährige mit Kettensägen Skulpturen hergestellt.
Im Alter von 20 Jahren tauschte sie die Kettensäge gegen eine Gitarre. Von nun an ging’s bergauf, sie stieß in die Liste der Top 100 Artists des „Music Connection Magazine“ vor und ihr Debüt „New Green Lines“ wurde vom „Owl Magazine“ in die Top Ten Of The Year gewählt. Den ersten Platz belegte sie bei der „International Songwriting Competition“, wo unter anderen Brian Wilson und Tom Waits in der Jury saßen. Sie tourte bereits durch die USA, Japan und Europa und ihre MySpace-Seite wurde schon über 1,6 Millionen mal aufgerufen.

Mit ihrem Zweitwerk „Good Mystery“ im Gepäck, wird sie im Mai auch durch deutsche Lande ziehen. Das Album ist bereits in ihrer Heimat erschienen, von den Medien erhielt sie dort überaus positives Feedback. Amber Rubarths Songs spielen mit Elementen aus Folk, Pop und Ragtime, sie strahlen Optimismus, Romantik und Leichtigkeit aus. Die Gitarre spielt sie mit einer kunstfertigen Simplizität, im Mittelpunkt jedoch stehen ihre Stimme und der Song.

Die Lieder auf „Good Mystery“ sind hübsch ausgeschmückt. Mal sorgt ein Cello für einen Hauch Melancholie, mal schallen die Stromgitarren zu patschenden Drums oder ein Bass brummt im Hintergrund. Im Vordergrund phrasiert Amber Rubarth mit einer Stimme, die zwischen Rickie Lee Jones und Maria Muldaur schwingt, nicht die schlechtesten Referenzen für die aus Brooklyn, New York City kommende Singer/Songwriterin.

Ihre Lyrics sind reich bebildert, sie malt einen „Full Moon In Paris“ oder fragt „When Will The Spring Come“. Sie äußert den „Wish We’d Gotten Drunk“ und singt den „Song To Thank The Stars“. Amber Rubarths lyrische und musikalische Sprache gehen Hand in Hand, sie versteht es auch in die Tiefe zu gehen, die Pianoballade „The Photographer“ legt hiervon Zeugnis ab. Dennoch bleibt noch Luft nach oben in Puncto Arrangements und Produktion, hier lassen sich noch Feinheiten herausarbeiten. Der positive Gesamteindruck jedoch überwiegt, hübsches Album!

Anspieltipps:

  • Good Mystery
  • Full Moon In Paris
  • The Photographer
  • Song To Thank The Stars

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