Iron Maiden - From Fear To Eternity: The Best Of 1990-2010 - Cover
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Iron Maiden From Fear To Eternity: The Best Of 1990-2010


  • Label: Capitol/EMI
  • Laufzeit: 155 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach „Best Of The Beast” (10/1996), „Edward The Great” (10/2002) und „Somewhere Back In Time: The Best Of 1980-1989” (05/2008) ist es mit „From Fear To Eternity: The Best Of 1990-2010” zum vierten Mal (die Bonus-CD zum „Ed Hunter” PC-Spiel nicht mitgezählt) an der Zeit die größten Hits der „New Wave Of British Heavy Metal”-Legende zu kompilieren. Das Doppelalbum erscheint als Begleiter der letzten 36 Termine der zweijährigen „The Final Frontier“ Welttournee und enthält 23 in nicht chronologischer Reihenfolge sortierte Tracks aus 20 Jahren Iron-Maiden-Geschichte. Später im Jahr erscheint dann noch eine Live-DVD als krönender Abschluss der Tour.

Insgesamt acht Studioalben, von „No Prayer For The Dying“ (1990) bis zum aktuellen Werk „The Final Frontier“ (2010) werden mit „From Fear To Eternity“ abgedeckt. Alben, die jeder Metal-Fan im Regal stehen haben sollte, auch wenn die Qualität der Machwerke arg schwankend ist. Doch gerade deshalb ist die vorliegende „Best Of“ auch für den alles besitzenden Maiden-Fan sinnvoll. Denn musste der Hörer sich bis dato per Fernbedienung die eine oder andere kompositorische Kröte (vor allem auf den letzten Longplayern!) vom Leib halten, werden auf „From Fear To Eternity“ ausschließlich die Album-Highlights vorgestellt.

Die Phase mit Bruce-Dickinson-Nachfolger Blaze Bayley am Mikrophon wird dabei mit drei Songs („Sign of the cross“, „Man on the edge”, „The clansman”) abgedeckt, die allerdings in Live-Versionen mit Rückkehrer Bruce Dickinson (52) als Sänger in die Tracklist aufgenommen wurden. Ein Schelm, wer Böse dabei denkt.

Kann sich noch jemand daran erinnern, dass Iron Maiden einmal in der Lage waren knackige Singlehits abzuliefern? Songs wie „Holy smoke“ (10/1990), „Fear of the dark“ (03/1993) und natürlich „Bring your daughter... to the slaughter” (12/1990) sind die Beweise dafür. Neuere Auskopplungen wie „El Dorado” (06/2010), „The reincarnation of Benjamin Breeg“ (08/2006) oder „No more lies“ (03/2004) waren dazu nicht mehr geeignet. Geschuldet ist dies einer von Album zu Album immer stärker zunehmenden Progressivität im Songwriting, was sich auch auf diesem Sampler an Songs wie „When the wild wind blows“ oder „Paschendale“ nachvollziehen lässt.

Auch wenn das vorliegende Doppelalbum acht Songs mehr als sein Best-Of-Vorgänger „Somewhere Back In Time: The Best Of 1980-1989” hat, kann „From Fear To Eternity: The Best Of 1990-2010” nicht mehr so viele zeitlose Klassiker aufbieten. Denn wo vor drei Jahren 15 Hits für die Ewigkeit am Stück lauerten, fallen heuer nicht wenige Stücke in ihrer Langzeitwirkung deutlich ab. Unterm Strich bleibt zwar immer noch eine sehr gute Songauswahl, aber ein gewisser Qualitätsverlust ist bei Iron Maiden in den letzten Jahren nicht mehr zu verheimlichen, wobei dies freilich meckern auf sehr hohem Niveau ist.

Anspieltipps:

  • Tailgunner
  • Holy smoke
  • Different world
  • Fear of the dark
  • Be quick or be dead
  • Afraid to shoot strangers
  • The reincarnation of Benjamin Breeg
  • Bring your daughter... to the slaughter

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