The Age Of Sound - ... And Then Came The Age Of Sound - Cover
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The Age Of Sound ... And Then Came The Age Of Sound


  • Label: BrillJant/INDIGO
  • Laufzeit: 39 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Man muss kein Hellseher oder gar Musikprofessor sein, um festzustellen, dass die Hamburger Band The Age Of Sound – Oliver Vogel (Gesang, Gitarre), Sebastian Gätcke (Gitarre), Hauke Winkler (Bass, Cello) und Steffi Cordes (Drums) – ihre Wurzeln ganz tief im Brit- und Indie-Pop hat und ganz besonders bei Oasis die Ohren aufgestellt hat. Verwerflich ist das nicht, schließlich waren die Jungs aus Manchester für einige Jahre die größte Band der Welt.

The Age Of Sound haben sich 2005 gegründet und über beständiges Spielen und Touren bis zu ihrem ersten Plattenvertrag langsam hochgearbeitet. In dieser Zeit hat das Quartett seine Songs laufend verfeinert und sich einen lokalen Status als gern gebuchte Partyband aufgebaut. Den Begriff Partyband vergessen wir aber ganz schnell wieder. Denn The Age Of Sound sind immer dann am besten, wenn sie so klingen wollen wie Oasis. Dann legt Sänger Oliver Vogel das nölige Element Liam Gallaghers in seine Stimme („You’re free“) und die Songs haben etwas Forderndes („Anyone“).

Nicht so toll klingen The Age Of Sound dagegen in den Momenten, in denen sie ihre Songs mit viel Tempo im Stile einer 60er Beat-Kapelle herunterschruppen („Faster than you“, „Story of my life“). Von dieser Sorte gibt es viel zu viele Bands, die kein Mensch braucht. Damit wären wir dann auch bei der Partyband namens The Age Of Sound, die sich durch solche No Go’s kleiner macht als sie eigentlich ist. Doch sei’s drum. Dass die Hamburger wissen wie es geht, ist auf ihrem Debüt in einigen guten Ansätzen deutlich zu hören. Jetzt braucht es nur noch etwas Feinschliff und weniger retrolastigen Beat-Sound.

Anspieltipps:

  • Anyone
  • Stray dog
  • On a Sunday
  • Man in the frame
  • Dance forever once again

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