Omas Zwerge - Stereopunk - Cover
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Omas Zwerge Stereopunk


  • Label: Noteworks/ALIVE
  • Laufzeit: 35 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Cozza (Gesang, Gitarre), Maik (Bass), Basti (Gitarre) und Pitti (Drums) sind Omas Zwerge, eine junge Band aus dem Ruhrgebiet, die melodiösen deutschsprachigen Pop-Punk spielt und dabei locker als deutsche Ausgabe von Blink 182 durchgehen könnte – oder zumindest als direkte Konkurrenz der Killerpilze. Das heißt natürlich auch, dass das Dutzend Songs ihres Debütalbums „Stereopunk“ (mit schickem 3D-Cover!) eine deutliche kommerzielle Ausrichtung hat, also relativ simpel gestrickte Kompositionen sind und damit sofort ins Ohr gehen.

Weiterhin liefern Omas Zwerge Texte ab, über die der Hörer besser nicht nachdenken sollte (Beispiel: „Jetzt sind wir hier und nicht mehr da. Schon sonderbar, denn es wirkt alles relativ nah. Es ist echt wahr, denn in Wirklichkeit sind’s über tausend Kilometer“ – aus „Sommernacht“). Und das ist nur ein kleiner Auszug. Dass es noch schlimmer geht, bekommt der Hörer auf „Stereopunk“ noch ein paar Mal zu spüren.

Was man den vier Essenern zugute halten muss: Sie haben ein Händchen für eingängige Melodien und feine Harmonien („Stereopunk“, „Chantal“, „Sommernacht“) und sie können es hier und da auch richtig krachen lassen mit fetten Gitarrenriffs und krawalligem Gesang („Kommando Tanz“, „Alles Lüge“). Also eigentlich nicht schlecht, wären da nicht die unterirdischen Texte, die den Hörgenuss erheblich trüben. Und einfach nicht hinhören geht ja nicht...

Anspieltipps:

  • Chantal
  • Alles Lüge
  • Stereopunk
  • Rache ist süß

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